Groucho Marx
Werdegang
Julius Henry „Groucho" Marx wurde am 2. Oktober 1890 geboren und starb am 19. August 1977. Er war ein US-amerikanischer Komiker und Filmstar, der für seinen rasanten, anspielungsreichen Wortwitz bekannt war. Als drittgeborener der Marx Brothers drehte er dreizehn Spielfilme mit seinen Geschwistern und war darüber hinaus solo erfolgreich, unter anderem als Moderator der Radio- und Fernsehshow „You Bet Your Life". Sein markantes Erscheinungsbild aus seiner Vaudeville-Zeit umfasste eine übertrieben gebeugte Haltung, eine Brille, Zigarren sowie einen aufgemalten dicken Schnurrbart mit passenden Augenbrauen.
Filmografie bei uns
Im Katalog finden sich acht Filme mit Groucho Marx, alle aus der Zeit zwischen 1929 und 1946, ein Zeitraum von siebzehn Jahren. Damit liegt der erste Titel 39 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 56 Jahre danach. Die Titel decken vor allem Komödie ab, ergänzt um Kriegsfilm-, Musik- und Liebesfilm-Elemente. Serien sind nicht vertreten, es handelt sich ausschließlich um Kinofilme, viele davon gemeinsam mit den Marx Brothers entstanden, darunter „The Cocoanuts", „Animal Crackers", „Die Marx Brothers auf See" und „Eine Nacht in Casablanca".
Einordnung
Die acht Titel bei uns bewegen sich zwischen 6,5 und 7,4 von 10, im Schnitt bei 7,0. Die Bewertungen liegen damit relativ eng beieinander, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Am besten schneidet „Die Marx Brothers in der Oper" von 1935 mit 7,4 ab, den niedrigsten Wert erhält „Eine Nacht in Casablanca" von 1946 mit 6,5, zugleich der zeitlich letzte Titel im Katalog. Die Spanne der erfassten Werke reicht somit über siebzehn Jahre und bildet einen zusammenhängenden Ausschnitt seines Filmschaffens ab.