Die Marx Brothers auf See (1931)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Norman Z. McLeod |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 77 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1931-09-19 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (221 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
An Bord eines Dampfers auf dem Weg nach Amerika verstecken sich vier blinde Passagiere, die sich mit keiner Ordnung an Bord abfinden wollen. Während die Schiffsmannschaft ihnen auf den Fersen ist, sorgen sie auf allen Decks für Chaos und bringen die weiblichen Passagiere reihenweise in Aufruhr. Als die Gruppe zwischen zwei verfeindete Gangsterbanden gerät, heuern die einen zwei von ihnen als Bodyguards an, die anderen die übrigen zwei. In New York angekommen, versuchen sich alle vier mit derselben falschen Identität – der von Maurice Chevalier – durch die Einwanderungskontrolle zu schmuggeln. Ob und wie sie den beiden Banden am Ende entkommen, bleibt der eigentliche Spannungsbogen der zweiten Hälfte.
Entstehungsgeschichte
„Die Marx Brothers auf See“ entstand 1931 unter der Regie von Norman Z. McLeod als Komödie. Vor der Kamera stehen Groucho Marx, Harpo Marx, Chico Marx und Zeppo Marx, die vier Brüder treten hier gemeinsam als Ensemble auf, jeder mit seiner eigenen komödiantischen Rolle innerhalb der Gruppe.
Hinter den Kulissen
Die Anlage der Geschichte – vier Passagiere ohne Ticket, ohne festen Platz an Bord, ohne eigentliche Identität – gibt den Brüdern viel Raum für lose aneinandergereihte Situationskomik statt für eine stringente Handlung. Dass alle vier am Ende dieselbe falsche Identität annehmen, unterstreicht das Prinzip: Die Brüder agieren weniger als vier unterscheidbare Figuren mit eigener Motivation, sondern als komödiantische Einheit, die sich durch Verwechslung, Verkleidung und Tempo durch die Handlung bewegt. Die Konfrontation mit zwei rivalisierenden Gangsterbanden dient dabei eher als Rahmen für weitere Gags als als eigentliches Kriminalmotiv.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,9 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Bereich für eine Komödie dieser Art. Seit der Entstehung 1931 sind mehr als neunzig Jahre vergangen, was den Titel in eine sehr frühe Phase des Tonfilms und der Komödiengeschichte einordnet, in der Situationskomik und Verwechslungsspiele als tragende Erzählprinzipien dienten. Die Bewertung spricht für ein Publikum, das den Film schätzt, ohne dass er in eine besonders breite Rezeption vorgedrungen wäre.
Bilder




Besetzung & Stab
- Groucho Marx als Groucho
- Harpo Marx als Harpo
- Chico Marx als Chico
- Zeppo Marx als Zeppo
- Rockliffe Fellowes als J.J. 'Big Joe' Helton
- Harry Woods als Alky Briggs
- Thelma Todd als Lucille Briggs
- Ruth Hall als Mary Helton
- Tom Kennedy als Gibson
- Ben Taggart als Capt. Corcoran (uncredited)
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Verfügbarkeit
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