Heinz Rühmann
Werdegang
Heinrich „Heinz" Wilhelm Rühmann, geboren am 7. März 1902, war ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Sänger. Seinen Durchbruch als Filmschauspieler hatte er 1930 mit seiner Rolle in „Die Drei von der Tankstelle". Danach zählte er zu den prominentesten und beliebtesten Schauspielern des deutschen Films und wurde einer der bestbezahlten Filmstars der NS-Zeit. Rühmann wurde vorwiegend als komödiantischer Durchschnittstyp eingesetzt, etwa in seiner bekanntesten Rolle als Hans Pfeiffer in „Die Feuerzangenbowle". In der Nachkriegszeit konnte er als Charakterdarsteller in Film- und Fernsehproduktionen an frühere Erfolge anknüpfen, so etwa im „Hauptmann von Köpenick" und in „Es geschah am hellichten Tag". Seinen letzten Filmauftritt hatte er 1993 in Wim Wenders' „In weiter Ferne, so nah!". Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte er am 15. Januar 1994 in Linz bei der Fernsehshow „Wetten, dass..?". 1995 wurde ihm posthum die Goldene Kamera als „Größter deutscher Schauspieler des Jahrhunderts" verliehen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Filme mit Heinz Rühmann als Schauspieler vertreten: „Die Feuerzangenbowle" von 1944 und „Es geschah am hellichten Tag" von 1958, zwischen beiden liegen 14 Jahre. Die Titel decken die Genres Krimi, Thriller, Komödie und Familie ab und zeigen damit sowohl die komödiantische als auch die charakterdarstellerische Seite seines Schaffens. Der erste Titel erschien 42 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 56 Jahre danach.
Einordnung
Die beiden Titel sind bei uns mit 7,4 und 7,2 bewertet, im Schnitt 7,3. Damit liegen beide Filme auf einem ähnlich hohen Niveau, ohne dass einer deutlich heraussticht. Die zeitliche Spanne von 14 Jahren zwischen den beiden Werken zeigt eine Präsenz über zwei unterschiedliche Filmphasen hinweg, die sich in den Katalogdaten jedoch nur mit diesen zwei Titeln widerspiegelt.