Jeffrey Jones
Werdegang
Jeffrey Duncan Jones wurde am 28. September 1946 in Buffalo, New York, geboren. Er studierte Schauspiel an der Putney School, der London Academy of Music and Dramatic Art und der Lawrence University. Seine Karriere begann in den 1970er-Jahren mit kleineren Film- und Fernsehrollen. Bekannt wurde er als Charakterdarsteller, unter anderem für Rollen wie Kaiser Joseph II. in „Amadeus", Edward R. Rooney in „Ferris macht blau" und Charles Deetz in „Beetlejuice". Seine Auftritte zeichnen sich durch ein oft ausdrucksloses Gesicht und eine markante Mimik aus, die den Figuren eine eigene komische Note verleihen. Neben der Filmarbeit war er auch auf der Bühne aktiv, etwa in „Hexenjagd", „Bernard und dranbleiben" und „Die Glasmenagerie", und erhielt dafür zwei Tony-Award-Nominierungen. Im Jahr 2002 wurde Jones wegen Besitzes von Kinderpornografie verhaftet, bekannte sich schuldig und wurde zu zwei Jahren Bewährung verurteilt.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind acht Titel mit Jeffrey Jones als Schauspieler vertreten, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1984 bis 1997, eine Spanne von 13 Jahren, die 38 bis 51 Jahre nach seinem Geburtsjahr liegt. Das Genrespektrum reicht von Biografie und Komödie über Drama, Krimi und Mystery bis zu Fantasy, Science Fiction und Horror, was auf eine vielseitige Besetzung in unterschiedlichsten Stoffen hindeutet, darunter „Amadeus", „Ferris macht blau", „Genie und Schnauze", „Wer ist Harry Crumb?", „Howard - Ein tierischer Held", „Stay Tuned - Mit der Fernbedienung in die Hölle" und „Im Auftrag des Teufels".
Einordnung
Die acht Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 5,5 und 8,4 von 10, im Schnitt 7,0. Der am besten bewertete Titel ist „Amadeus" von 1984 mit 8,4, während „Howard - Ein tierischer Held" von 1986 mit 5,5 am schwächsten abschneidet. Der zeitliche Bogen der Titel reicht über 13 Jahre, vom ältesten Eintrag 1984 bis zum jüngsten 1997, und deckt damit einen mittleren Abschnitt seiner Laufbahn ab.