Karl Michael Vogler
Werdegang
Karl-Michael Vogler wurde am 28. August 1928 als Sohn eines Schmiedes geboren und wuchs in Bregenz auf. Nach dem Abitur ging er ans Theater und debütierte 1950 in Innsbruck. Es folgten Engagements an der Exl-Bühne Innsbruck, am Theater im Domhof in Osnabrück, an den Städtischen Bühnen Freiburg und von 1958 bis 1964 an den Münchner Kammerspielen. Bereits Ende der 1950er Jahre kamen erste Auftritte in Film und Fernsehen hinzu, darunter 1962 die Hauptrolle in „Bekenntnisse eines möblierten Herrn", für die er den Preis der deutschen Filmkritik erhielt. In den folgenden Jahren wirkte er auch in internationalen Kinoproduktionen mit, unter anderem in „Der blaue Max", „Wie ich den Krieg gewann" und „Patton – Rebell in Uniform". Mit insgesamt fast 300 Rollen zählte er zu den meistbeschäftigten Darstellern des deutschen Fernsehens, bekannt etwa durch die Serien „Alpha Alpha" und „Kara Ben Nemsi Effendi". Er starb am 9. Juni 2009 im Alter von 80 Jahren in Seehausen am Staffelsee.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Filme mit Karl-Michael Vogler als Schauspieler verzeichnet: „Schussfahrt" von 1969 und „Deep End" von 1971. Beide Titel entstammen einer schmalen Zeitspanne von nur zwei Jahren, ohne Serien. Die Genres verteilen sich auf Drama und Komödie. Die Titel liegen 41 beziehungsweise 43 Jahre nach seinem Geburtsjahr und fallen damit in die Phase seiner internationalen Kinoauftritte.
Einordnung
Die beiden bei uns gelisteten Titel werden mit 7,0 und 6,0 bewertet, im Schnitt also mit 6,5 von 10 – solide, aber nicht überragende Werte. Angesichts der begrenzten Auswahl von nur zwei Filmen aus einem kurzen Zeitraum lässt sich daraus kein Gesamtbild seines Schaffens ableiten, sondern lediglich eine Momentaufnahme aus den späten 1960er und frühen 1970er Jahren.