Léa Seydoux
Werdegang
Léa Hélène Seydoux Fornier de Clausonne wurde am 1. Juli 1985 in Paris geboren. Sie begann 2006 mit der Schauspielerei und erhielt früh Aufmerksamkeit durch César-Nominierungen: 2009 für „Das schöne Mädchen" von Christophe Honoré und 2011 für „Belle Épine" von Rebecca Zlotowski. In Benoît Jacquots „Leb wohl, meine Königin!" übernahm sie eine weitere Hauptrolle; der Film eröffnete 2012 den Wettbewerb der Berlinale. Ab 2009 spielte sie Nebenrollen in internationalen Produktionen wie „Inglourious Basterds", „Robin Hood" und „Midnight in Paris". 2013 wurde sie in Cannes gemeinsam mit Adèle Exarchopoulos für „Blau ist eine warme Farbe" mit der Goldenen Palme ausgezeichnet, wobei die Jury den Preis erstmals auch an die Hauptdarstellerinnen vergab. Als Madeleine Swann trat sie im Bond-Film „Spectre" auf und wurde für „Keine Zeit zu sterben" erneut in dieser Rolle besetzt, womit sie nach Eunice Gayson als zweites Bond-Girl in derselben Rolle in einem weiteren Film erschien.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 21 Titel mit Léa Seydoux als Schauspielerin verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Die Spanne reicht von 2008 bis 2024, also 16 Jahre, beginnend 23 Jahre nach ihrer Geburt. Das Genrespektrum ist breit und umfasst unter anderem Drama, Action, Thriller, Abenteuer, Liebesfilm, Historie, Krimi, Science Fiction, Fantasy, Komödie und Horror, was auf ein vielseitiges Rollenprofil zwischen Autorenfilm und internationalen Großproduktionen hindeutet.
Einordnung
Die Bewertungen der gelisteten Titel liegen zwischen 5,2 und 7,3 bei einem Schnitt von 6,3. Die höchsten Werte erreichen „Keine Zeit zu sterben" mit 7,3 und „Blau ist eine warme Farbe" mit 7,1, während mehrere Titel im Bereich um 5,2 bis 5,6 liegen. Insgesamt zeigt sich damit eine solide bis überdurchschnittliche Bewertungslage über einen Zeitraum von 16 Jahren, ohne größere Ausreißer nach unten.
Filmografie