Lee Grant
Werdegang
Lee Grant, geboren am 31. Oktober 1925 als Lyova Haskell Rosenthal, ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Regisseurin. Ihr Filmdebüt gab sie 1951 in William Wylers „Detective Story“ an der Seite von Kirk Douglas und Eleanor Parker, wofür sie 1952 für den Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert wurde und den Preis als beste Schauspielerin bei den Filmfestspielen von Cannes erhielt. Im selben Jahr wurde sie für zwölf Jahre von den meisten Schauspieljobs ausgeschlossen und fand nur gelegentlich Arbeit auf der Bühne oder als Lehrerin, was auch zu ihrer Scheidung beitrug. 1962 wurde sie von der schwarzen Liste gestrichen und baute ihre Karriere wieder auf, unter anderem mit 71 Fernsehfolgen von „Peyton Place“ sowie Hauptrollen in „Tal der Puppen“, „In der Hitze der Nacht“ und „Shampoo“, für den sie einen Oscar gewann. Für „Die Zofen“ erhielt sie 1964 den Obie Award, zudem wurde sie zwischen 1966 und 1993 sieben Mal für den Emmy nominiert und gewann ihn zweimal. 1986 inszenierte sie „Erledigt in Amerika“, der ihr den Oscar für den besten Dokumentarfilm einbrachte.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind fünf Filme mit Lee Grant als Schauspielerin verzeichnet, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1975 bis 1991, decken also eine Zeitspanne von 16 Jahren ab. Genrelich reicht die Bandbreite von Liebesfilm, Fantasy und Komödie über Drama bis zu Horror, Thriller und Action. Der älteste Titel, „Shampoo“, entstand 50 Jahre nach ihrer Geburt, der jüngste, „Rendezvous im Jenseits“, 66 Jahre nach ihrer Geburt.
Einordnung
Die Bewertungen der fünf Titel liegen zwischen 5,5 und 6,9 von 10, im Schnitt bei 6,1. Damit bewegt sich die Rezeption ihrer bei uns gelisteten Filme im mittleren Bereich, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel liegen 16 Jahre, was auf ein über längere Zeit verteiltes Wirken in unterschiedlichen Genrekontexten hinweist.