Michelle Yeoh
Werdegang
Michelle Yeoh, eigentlich Yeoh Choo Kheng, wurde am 6. August 1962 in Ipoh geboren und ist malaysische Schauspielerin chinesischer Abstammung mit Vorfahren aus der Provinz Fujian. In den späten 1980er und den 1990er Jahren zählte sie mit Filmen wie „Yes, Madam", „Royal Warriors", „Police Story III" und „Wing Chun" zu den bekanntesten weiblichen Stars des Action- und Martial-Arts-Kinos in Ostasien. Mit ihrer Rolle als chinesische Agentin in „James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie" gelang ihr 1997 der Durchbruch zum internationalen Star. Danach war sie unter anderem in „Tiger & Dragon" (2000), „Die Geisha" (2005) und „Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers" (2008) zu sehen. 2011 verkörperte sie im biografischen Film „The Lady" die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, 2008 gab ihr Roger Spottiswoode, der bereits Regie bei „Der Morgen stirbt nie" geführt hatte, eine Rolle in „Die Kinder der Seidenstraße".
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 22 Titel mit Michelle Yeoh als Schauspielerin verzeichnet, davon 21 Filme und eine Serie. Die Titel decken einen Zeitraum von 1985 bis 2025 ab, also vierzig Jahre, beginnend rund 23 Jahre nach ihrer Geburt bis hin zu einem Titel im Jahr ihres 63. Lebensjahres. Die Genres reichen breit von Action, Abenteuer und Martial Arts über Drama, Liebesfilm und Historie bis zu Science-Fiction, Fantasy, Komödie, Thriller und Krimi, was auf eine sehr vielseitige Karriere zwischen asiatischem Actionkino und internationalen Produktionen hindeutet.
Einordnung
Die Bewertungen der Titel bewegen sich zwischen 5,7 und 7,8 von 10, im Schnitt bei 6,9 von 10. Am besten bewertet ist mit 7,8 „Everything Everywhere All at Once" (2022), das schwächste Ergebnis erzielt „The Lady – Ein geteiltes Herz" (2011) mit 5,7. Zwischen dem ältesten Titel von 1985 und dem jüngsten von 2025 liegen vierzig Jahre, die Titelliste zeigt insgesamt ein durchgehend solides, aber nicht durchweg gleichmäßiges Bewertungsniveau.
Filmografie