Omar Sharif
Werdegang
Omar Sharif, ursprünglich Michel Dimitri Chalhoub, wurde am 10. April 1932 in Alexandria geboren und starb am 10. Juli 2015 in Kairo. Der ägyptische Schauspieler mit libanesisch-syrischen Familienwurzeln trat zunächst in zahlreichen ägyptischen Filmen auf, bevor ihn Regisseur David Lean 1962 mit der Rolle des Sherif Ali in „Lawrence von Arabien" international bekannt machte. An der Seite von Peter O'Toole, Alec Guinness und Anthony Quinn gelang ihm der Durchbruch, dem Rollen in Produktionen wie „Der Untergang des Römischen Reiches" und „Dschingis Khan" folgten. 1965 übernahm er unter Lean die Titelrolle in „Doktor Schiwago", die ihn zum internationalen Star machte. Es folgten Auftritte in „Die Nacht der Generale" und „Mayerling", außerdem 1968 die zweite Hauptrolle im Musical „Funny Girl" neben Barbra Streisand. Ende der 1960er und in den 1970er Jahren nahm seine Bedeutung im internationalen Kino ab, seit den 1980er Jahren war er vor allem in Fernsehserien, Nebenrollen und ägyptischen Produktionen zu sehen. 2003 gelang ihm mit „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" ein später Erfolg.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind neun Filme von Omar Sharif als Schauspieler verzeichnet, Serien sind nicht darunter. Die Titel reichen von 1962 bis 2004, decken also 42 Jahre ab. Das Genrespektrum ist breit und umfasst Abenteuer, Historie, Kriegsfilm, Drama, Liebesfilm, Komödie, Western, Action, Krimi, Thriller und Mystery. Zu den enthaltenen Titeln zählen „Lawrence von Arabien", „Doktor Schiwago", „Funny Girl", „Die Nacht der Generale", „Mackenna's Gold", „Der Coup", „18 Stunden bis zur Ewigkeit", „Hidalgo - 3000 Meilen zum Ruhm" und „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran".
Einordnung
Die neun Titel bewegen sich zwischen 6,3 und 8,0 von 10, im Schnitt bei 7,0 von 10 – ein insgesamt solides bis gutes Niveau ohne große Ausreißer nach unten. Der erste Titel im Katalog erschien 30 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 72 Jahre danach, was die lange Zeitspanne seiner erfassten Filmarbeit widerspiegelt. Die höchste Bewertung entfällt auf „Lawrence von Arabien" aus dem Jahr 1962, den ältesten Titel der Sammlung.