Pedro Armendáriz
Werdegang
Pedro Gregorio Armendáriz Hastings kam am 9. Mai 1912 als Sohn eines Mexikaners und einer Amerikanerin zur Welt und war ein Cousin der Schauspielerin Gloria Marín. Entdeckt wurde er vom Regisseur Miguel Zacarías, dem er einem amerikanischen Touristen einen Monolog aus „Hamlet" vortrug. Unter der Regie von Emilio Fernández entwickelte er die Figur eines überzeugten Nationalisten, und mit Dolores del Río bildete er eines der bekanntesten Paare des mexikanischen Kinos. Über „María Candelaria" erlangte er internationale Bekanntheit; der Film wurde 1946 in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Insgesamt wirkte Armendáriz in über 80 Filmen in Hollywood, England, Frankreich, Deutschland und Italien mit, darunter Produktionen unter der Regie von John Ford. Während der Dreharbeiten zum James-Bond-Film „Liebesgrüße aus Moskau" erkrankte er schwer, seine Szenen wurden vorzeitig abgedreht. Im UCLA Medical Center erfuhr er von seiner unheilbaren Krebserkrankung und nahm sich das Leben.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind drei Titel mit Pedro Armendáriz als Schauspieler verzeichnet, sämtlich Kinofilme, keine Serien. Die Zeitspanne reicht von 1948 bis 1963, also 15 Jahre, beginnend 36 Jahre nach seiner Geburt und endend 51 Jahre danach. Vertreten sind die Genres Action, Thriller, Abenteuer und Western, darunter „Bis zum letzten Mann" und „Spuren im Sand" von 1948 sowie „James Bond 007 – Liebesgrüße aus Moskau" von 1963.
Einordnung
Die drei Titel erhalten bei uns Bewertungen von 7,1, 7,0 und 6,8, im Schnitt also 7,0 – ein durchweg positiv bewertetes, eng beieinanderliegendes Ergebnis. Zwischen dem ältesten und dem neuesten Titel liegen 15 Jahre, was auf eine über einen längeren Zeitraum verteilte Präsenz in unserem Bestand hindeutet, wenngleich dieser nur einen kleinen Ausschnitt seines tatsächlichen Gesamtwerks abbildet.