Bis zum letzten Mann (1948)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Ford |
|---|---|
| Genre | Western |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1948-05-21 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 2.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (427 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Oberst Thursday kommt nicht freiwillig nach Fort Apache. Er hat seinen Generalsrang verloren, und die Versetzung an den abgelegenen Posten empfindet er als Kränkung. Diese Verbitterung prägt, wie er das Kommando führt: Seine Offiziere warnen ihn, doch Thursday verfolgt seine eigene Linie gegenüber den Apachen.
Die Apachen unter Häuptling Cochise sind nach Mexiko gezogen. Thursday setzt alles daran, sie zurückzulocken und anzugreifen, und steuert damit geradewegs auf eine Katastrophe zu. Welchen Preis seine Kavallerieabteilung dafür zahlt und wie später über diesen Einsatz gesprochen wird, bildet den eigentlichen Kern der Geschichte. Denn am Ende geht es nicht nur um das Gefecht, sondern darum, was davon öffentlich erzählt wird und was verschwiegen bleibt.
Entstehungsgeschichte
John Ford inszenierte diesen Western, der 1948 erschien und im englischen Sprachraum „Fort Apache“ heißt. Vor der Kamera stehen John Wayne, Henry Fonda, Shirley Temple und Pedro Armendáriz, eine Besetzung, die mehrere tragende Figuren auf gleicher Höhe nebeneinanderstellt. Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film bleibt ganz im Western, ohne sich mit einem zweiten Genre zu mischen. Umso deutlicher tritt hervor, was die Anlage der Handlung leistet: Sie stellt einen gekränkten Befehlshaber gegen die Erfahrung seiner Untergebenen und macht aus diesem Konflikt ein Lehrstück über Starrsinn und Verantwortung.
Bemerkenswert ist, dass die Handlung über das Gefecht hinausreicht. Sie verfolgt auch, was ein Offizier wie Captain Yorke später vor der Presse sagt und welche Fehler er dabei verschweigt, und stellt so die Legende von Thursdays „glorreicher Attacke“ selbst in den Mittelpunkt. Damit richtet der Film den Blick auf die Entstehung von Heldenerzählungen. Die Frage, wie aus einem Versagen ein Mythos wird, verleiht dem Stoff eine zweite Ebene jenseits des Kampfgeschehens.
Einordnung & Wirkung
Mit durchschnittlich 7,0 von 10 Punkten steht der Film solide da. Die Wertung stützt sich auf einige hundert Stimmen, also auf eine überschaubare, aber belastbare Basis. Seit dem Erscheinen sind 78 Jahre vergangen, und dass ein Western dieses Alters noch in dieser Größenordnung bewertet wird, spricht für anhaltendes Interesse. Innerhalb des Genres fällt er durch seinen kritischen Blick auf militärische Legendenbildung auf, der über das reine Abenteuer hinausweist.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Wayne als Capt. Kirby York
- Henry Fonda als Lt. Col. Owen Thursday
- Shirley Temple als Philadelphia Thursday
- Pedro Armendáriz als Sgt. Beaufort
- Ward Bond als Sgt. Maj. Michael O'Rourke
- George O'Brien als Capt. Sam Collingwood
- Victor McLaglen als Sgt. Festus Mulcahy
- Anna Lee als Mrs. Emily Collingwood
- Irene Rich als Mrs. Mary O'Rourke
- Dick Foran als Sgt. Quincannon
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