Rupert Graves
Werdegang
Rupert Graves wurde am 30. Juni 1963 in Weston-super-Mare in der englischen Grafschaft Somerset geboren, als Sohn von Mary Lousilla Graves und Richard Harding. Seine Jugend beschreibt er selbst als unruhig, geprägt von einer Zeit als Provinzpunk und Schwierigkeiten mit Regeln. Nach der Schule arbeitete er zunächst gelegentlich als Zirkusclown. Bereits mit 15 Jahren erhielt er eine kleine Rolle in der britischen Kultserie „Return of the Saint", kurz darauf spielte er den Yan in einer Adaption von Enid Blytons „Fünf Freunde". 1983 debütierte Graves am Theater, 1985 folgte seine erste kleinere Kinorolle in „Zimmer mit Aussicht" von James Ivory. Seine zweite Kinorolle in „Maurice" machte ihn bekannt. Seither war er in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen sowie am Theater in London und New York zu sehen. Seit 2010 spielt er in der BBC-Serie „Sherlock" den Inspector Lestrade.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind acht Titel mit Rupert Graves als Schauspieler verzeichnet, vier Filme und vier Serien, die einen Zeitraum von 1987 bis 2019 abdecken, also 32 Jahre. Der älteste Titel, „Maurice", entstand 24 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste, „The War Of The Worlds – Krieg der Welten", 56 Jahre danach. Die Genres reichen von Krimi und Drama über Mystery und Thriller bis zu Liebesfilm, TV-Film, War & Politics sowie Sci-Fi & Fantasy, darunter auch „Sherlock" und dessen Fernsehfilm „Sherlock – Die Braut des Grauens" sowie Produktionen wie „Cleopatra", „Verhängnis", „Riviera" und „Sacrifice – Todesopfer".
Einordnung
Die acht Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 5,4 und 9,1, im Schnitt 7,0. Am besten schneidet „Maurice" aus dem Jahr 1987 mit 9,1 ab, es folgt „Sherlock" mit 7,8. Die übrigen Titel bewegen sich überwiegend im Bereich zwischen 6,1 und 6,6, der schwächste Wert liegt bei 5,4. Über die drei Jahrzehnte hinweg zeigt sich damit eine insgesamt solide, aber unterschiedlich aufgenommene Filmografie.