Tómas Lemarquis
Werdegang
Tómas Lemarquis wurde am 3. August 1977 in Island geboren. Er ist der Sohn des französischen Schauspielers Gérard Lemarquis und einer Isländerin und wuchs in einer isländischen Kleinstadt auf, bevor er nach Paris zog, um an der Schauspielschule Cours Florent zu studieren, wo unter anderem Audrey Tautou zu seinen Klassenkameradinnen zählte. Seinen Durchbruch hatte er mit der Hauptrolle in „Nói Albínói" (2003). Danach war er in internationalen Produktionen wie „Snowpiercer", „3 Days to Kill" und „X-Men: Apocalypse" zu sehen, in Letzterem als Caliban. 2017 spielte er in „Blade Runner 2049" den File Clerk. Außerdem trat er in europäischen Produktionen wie „Tatort: Der Wald steht schwarz und schweiget", „Die Pilgerin" und „Vor der Morgenröte" auf. 2018 war er in „Touch Me Not" zu sehen, einem Film, der bei der Berlinale den Goldenen Bären gewann. Lemarquis spricht Isländisch, Englisch, Deutsch, Französisch und Dänisch und lebt in Frankreich, Deutschland und seit 2016 in Los Angeles.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel mit Tómas Lemarquis als Schauspieler verzeichnet, beide Spielfilme. Sie stammen aus den Jahren 2003 und 2012, umfassen also eine Spanne von neun Jahren. Vertreten sind die Genres Drama, Horror und Thriller. Der erste Titel, „Nói Albínói", entstand 26 Jahre nach seiner Geburt, der zweite, „Painless – Die Wahrheit ist schmerzhaft", 35 Jahre danach.
Einordnung
Die beiden vorhandenen Titel erhalten bei uns Bewertungen von 7,0 und 6,2, im Schnitt 6,6 von 10. Damit liegen beide im oberen mittleren Bereich, wobei „Nói Albínói" die etwas bessere Bewertung erhält. Die Katalogspanne von 2003 bis 2012 deckt nur einen Teil seiner insgesamt genannten Filmografie ab, spätere Produktionen wie internationale Großprojekte sind darin nicht enthalten.