Theresa Russell
Werdegang
Theresa Russell, geboren am 20. März 1957, gab ihr Filmdebüt in „The Last Tycoon" (1976), bevor sie 1978 die Hauptrolle in „Straight Time" übernahm. Bekannt wurde sie durch den kontroversen Thriller „Bad Timing" (1980) von Nicolas Roeg, der ihr kritische Anerkennung einbrachte. Nach ihrer Heirat mit Roeg 1982 wirkte sie in zahlreichen seiner Filme mit, überwiegend Arthouse- und experimentelle Produktionen, darunter „Eureka" (1983), „Insignificance" (1985) und „Cold Heaven" (1991). 1991 folgten „Whore" und „Kafka". Später spielte sie im Kassenerfolg „Wild Things" (1998), im gelobten Drama „The Believer" (2001), in der HBO-Miniserie „Empire Falls" (2005) sowie in einer kleinen Rolle in „Spider-Man 3" (2007).
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sechs Spielfilme von Theresa Russell verzeichnet, keine Serien. Die Titel reichen von „Stunde der Bewährung" (1978) bis „Kafka" und „Die Hure" (beide 1991) und decken damit eine Spanne von 23 Jahren ab. Genrelich zeigt sich eine breite Streuung zwischen Krimi, Drama, Mystery, Thriller, Science Fiction und Komödie, was auf eine vielseitige Rollenwahl über die Jahrzehnte hinweg schließen lässt. Der erste Titel entstand 21 Jahre nach ihrer Geburt, der letzte 44 Jahre danach.
Einordnung
Die sechs bei uns bewerteten Filme liegen zwischen 5,3 und 7,1 von 10, im Schnitt bei 6,4 von 10. Am besten bewertet ist „Stunde der Bewährung" (1978) mit 7,1, am schwächsten schneidet „Die Hure" (1991) mit 5,3 ab. Die übrigen Titel, darunter „Black Out - Anatomie einer Leidenschaft" (1980), „Die schwarze Witwe" (1987) und „Kafka" (1991), bewegen sich im mittleren Bereich zwischen 6,2 und 6,9. Insgesamt ergibt sich ein relativ ausgeglichenes Bild ohne extreme Ausreißer, verteilt über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahrzehnten.