Ulla Jacobsson
Werdegang
Ulla Jacobsson wurde am 23. Mai 1929 in Göteborg, Schweden, geboren. Sie begann ihre Laufbahn als Bühnenschauspielerin und wirkte ab den frühen 1960er-Jahren zunehmend in englischsprachigen Filmen mit, wo sie meist ernste und ängstlich wirkende Charaktere verkörperte. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie durch Nacktszenen in „Ein Sommer voller Glück“. Bekannt wurde sie zudem für ihre Rolle als eine der wenigen Frauen im Film „Zulu“. Zu ihren weiteren Rollen zählten Auftritte in Ingmar Bergmans „Das Lächeln einer Sommernacht“, in „Kennwort 'Schweres Wasser'“ und in „Die Dienerin“. Mit einer Rolle im amerikanischen Film „Love Is a Ball“ versuchte man, sie als Sexsymbol zu etablieren. Für ihre Nebenrolle in „Alle Jahre wieder“ (1967) wurde sie mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Sie war mit dem österreichischen Ethnologen Hans Winfried Rohsmann verheiratet. Ihre Filmkarriere ließ in den 1970er-Jahren nach, sie starb im Alter von 53 Jahren in Wien an Knochenkrebs.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind drei Spielfilme mit Ulla Jacobsson als Schauspielerin verzeichnet: „Das Lächeln einer Sommernacht“ (1955), „Zulu“ (1964) und „Kennwort 'Schweres Wasser'“ (1965). Die Titel decken einen Zeitraum von zehn Jahren ab und reichen von Drama und Komödie über Liebesfilm bis hin zu Historie, Kriegsfilm und Action. Serien sind nicht vertreten, es handelt sich ausschließlich um Kinofilme. Der erste Titel erschien 26 Jahre nach ihrer Geburt, der letzte 36 Jahre danach.
Einordnung
Die drei bei uns gelisteten Filme erhalten Bewertungen von 6,9 bis 7,4 von 10, im Schnitt 7,2 von 10 – ein durchweg solides und einheitliches Bild ohne größere Ausschläge. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten dieser Titel liegen zehn Jahre, was den relativ schmalen, aber konstant bewerteten Ausschnitt ihrer Filmografie widerspiegelt, der hier vorliegt.