Walter Huston
Werdegang
Walter Huston, eigentlich Walter Houghston, wurde in Toronto, Ontario, geboren und starb 1950 in Hollywood. Er machte sich zunächst als Bühnenschauspieler einen Namen, unter anderem 1924 mit dem Stück „Mr. Pitt" und später mit „Desire Under the Elms" von Eugene O'Neill. 1929 ging er nach Hollywood, wo Auftritte wie in „Abraham Lincoln" ihn bekannt machten, ohne ihn zu einem der größten Stars zu machen. Zwischenzeitlich kehrte er wegen Unzufriedenheit mit seinen Rollen an den Broadway zurück, wo er mit „Dodsworth" von Sinclair Lewis einen großen Erfolg feierte, den er 1936 unter der Regie von William Wyler verfilmte. In den 1940er-Jahren wirkte er an mehreren Filmen im Umfeld des Zweiten Weltkriegs mit und war auch als Erzähler von Dokumentarfilmen tätig. 1949 erhielt er für seine Rolle in „Der Schatz der Sierra Madre", unter der Regie seines Sohnes John Huston, den Oscar als bester Nebendarsteller sowie einen Golden Globe.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sieben Filme mit Walter Huston als Schauspieler verzeichnet, Serien sind nicht darunter. Die Titel stammen aus den Jahren 1936 bis 1948, decken also einen Zeitraum von zwölf Jahren ab. Das Genrespektrum ist breit und reicht von Drama, Western und Krimi über Mystery, Musik und Liebesfilm bis zu Fantasy, Abenteuer und Thriller. Der älteste Titel, „Zeit der Liebe, Zeit des Abschieds", erschien 53 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste, „Der Schatz der Sierra Madre", 65 Jahre danach.
Einordnung
Die Bewertungen der sieben Titel liegen zwischen 5,4 und 8,0 von 10, im Schnitt bei 6,9. Die beste Bewertung erhält „Der Schatz der Sierra Madre" mit 8,0, während „Geächtet" mit 5,4 am schwächsten bewertet ist. Die übrigen Titel bewegen sich mit Werten zwischen 6,6 und 7,1 in einem vergleichsweise engen Bereich, was auf ein insgesamt gleichmäßiges Niveau der bei uns gelisteten Filme aus seiner Karriere hindeutet.