Camelot (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Michael Hirst, Chris Chibnall |
|---|---|
| Genre | Sci-Fi & Fantasy, Drama |
| Laufzeit | 50 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-02-25 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (205 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der plötzliche Tod von König Uther stürzt Großbritannien ins Ungewisse. Der Zauberer Merlin, geplagt von Visionen einer finsteren Zukunft, holt Arthur an den Hof – Uthers unbekannten Sohn, der bürgerlich aufwuchs und nun als Erbe der Krone gilt. Doch Arthur ist nicht unangefochten: Seine Halbschwester Morgan, kalt und von Ehrgeiz getrieben, sieht ihr eigenes Anrecht auf den Thron und bekämpft ihn mit allen Mitteln. Während Arthur versucht, ein durch Krieg und Verrat zerrissenes Reich zusammenzuhalten, findet er in Guinevere einen seltenen Halt. Die Serie zeichnet den Beginn seiner Herrschaft als einen Weg voller moralischer Zwickmühlen, dessen Ausgang offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
„Camelot“ entstand 2011 auf Basis einer Idee von Michael Hirst und Chris Chibnall. In den Hauptrollen stehen Joseph Fiennes als Merlin, Jamie Campbell Bower als Arthur, Tamsin Egerton als Guinevere und Peter Mooney. Die Serie ist ab 18 Jahren freigegeben, was auf eine unnachgiebige Darstellung von Gewalt und Machtkämpfen hindeutet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Fantasy und Drama verortet die Artussage weniger im klassischen Abenteuerton als in einem Geflecht aus Familienkonflikt, Machtstreben und moralischer Zerreißprobe. Dass Arthur als Bürgerlicher aufwuchs und Morgan als legitime Rivalin auftritt, verschiebt das bekannte Motiv der Thronfolge hin zu einer Geschichte über Herkunft und Anspruch. Die Beschreibung, dies sei eine noch nie erzählte Version von Camelot, unterstreicht den Anspruch, das Motiv aus neuer Perspektive zu erzählen, ohne die zugrunde liegende Konfliktstruktur – Bruderzwist, Krieg, Verrat – zu verlassen. Merlins Visionen einer dunklen Zukunft geben der Erzählung zudem eine fatalistische Grundierung, die den Weg zur Krone von Beginn an mit Zweifel überschattet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich „Camelot“ im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind mehr als zehn Jahre vergangen, in denen sich die Serie innerhalb der zahlreichen Artus-Adaptionen als eine von vielen Interpretationen des Stoffes einreiht, die sich stärker auf düstere Machtpolitik als auf ritterliche Abenteuerromantik stützt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joseph Fiennes als Merlin
- Jamie Campbell Bower als King Arthur
- Tamsin Egerton als Guinevere
- Peter Mooney als Sir Kay
- Philip Winchester als Leontes
- Eva Green als Morgan Pendragon
- Diarmaid Murtagh als Brastias
- Clive Standen als Gawain
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Verfügbarkeit
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