Celebrity Deathmatch (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Eric Fogel |
|---|---|
| Genre | Komödie, Animation |
| Laufzeit | 21 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-05-14 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (408 Stimmen) |
Worum es geht
In „Celebrity Deathmatch“ treten Prominente in einem Wrestling-Ring gegeneinander an. Die Kämpfe enden fast immer mit einem grausigen Tod der unterlegenen Seite. Kennzeichnend sind reichlich Blut und maßlos übertriebene Verletzungen, die jeden Kampf zur Groteske machen.
Die Figuren entstehen in Knetanimation. Echte Menschen werden so zu Puppen, die sich gegenseitig zusetzen, ohne dass die Gewalt jemals realistisch wirken soll. Die Serie lebt vom Spiel mit dem Bekannten: Wer auf der Bühne der Öffentlichkeit steht, landet hier im Ring. Der Wrestler Stone Cold Steve Austin lieh seiner animierten Version die eigene Stimme und trat als Gastkommentator auf.
Entstehungsgeschichte
Eric Fogel hat die Serie erfunden, deren Pilotfolgen 1998 bei MTV liefen. Die erste Laufzeit reichte von 1998 bis 2002 und umfasste 75 Folgen. Hinzu kam ein Special mit dem Titel „Celebrity Deathmatch Hits Germany“ aus dem Jahr 2001, das nicht zu dieser Zählung gehört. 2005 kündigte MTV2 eine Rückkehr an, die schließlich 2006 mit einer fünften Staffel erfolgte. Zu den Stimmen gehören Chris Edgerly, Maurice Schlafer, Len Maxwell und Debbie Matenopoulos.
Hinter den Kulissen
Komödie und Animation verbinden sich hier auf eine Weise, die bewusst mit der Übertreibung arbeitet. Die Knetanimation erlaubt Verletzungen und Blutmengen, die in anderer Form kaum darstellbar wären, und macht sie zugleich als künstlich kenntlich.
Die Anlage parodiert zwei Dinge gleichzeitig: den Prominentenkult und die Inszenierung des Wrestlings. Die Kämpfe folgen den Regeln eines Showkampfs mit Kommentar, doch ihr Ausgang überschreitet jedes Maß. Aus diesem Bruch entsteht der Humor. Dass ein echter Wrestler als Kommentator auftrat, verwischt die Grenze zwischen Parodie und Vorbild zusätzlich.
Anfang 2003 kündigte MTV einen Kinofilm auf Grundlage der Serie an, das Vorhaben wurde jedoch noch im selben Jahr wieder eingestellt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 fällt die Durchschnittswertung deutlich positiv aus. Die Stimmen bewegen sich im mittleren dreistelligen Bereich und geben dieser Einschätzung eine brauchbare Basis.
Seit dem Start sind 28 Jahre vergangen. Innerhalb der Animationskomödie steht die Serie für eine drastische, satirische Spielart, die ihre Wirkung aus Knetfiguren, Übertreibung und dem Spott über Berühmtheit bezieht.
Bilder





Besetzung & Stab
- Chris Edgerly
- Maurice Schlafer
- Len Maxwell
- Debbie Matenopoulos
- Stephanie Courtney als Tina Fey
- David Wills
- Scott Rayow
- Mills Lane
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.