Es war einmal… der Mensch (1978)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Albert Barillé |
|---|---|
| Genre | Animation, Drama, Familie |
| Laufzeit | 26 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1978-09-23 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 8,3 (151 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Anfang steht die Erde selbst, fünf Milliarden Jahre vor unserer Zeit, noch ohne Leben. Erzählt wird das Ganze von „Maestro“, einem bärtigen, weisen alten Mann, der meist am Rand des Geschehens steht, aber immer wieder selbst zur Figur in den Geschichten wird, die er berichtet. Von ihm begleitet, verfolgt man die Entstehung des Lebens, das Auftauchen der Dinosaurier, der Neandertaler und schließlich des Menschen. Im weiteren Verlauf öffnet sich der Blick auf bedeutende Epochen, Ereignisse und Personen der Menschheitsgeschichte, stets aus der erklärenden Distanz des Erzählers heraus, der Zusammenhänge einordnet, statt sie nur abzubilden.
Entstehungsgeschichte
„Es war einmal… der Mensch“ entstand 1978 nach einer Idee von Albert Barillé, der auch selbst zur Besetzung gehört. Die Animationsserie ist ohne Altersbeschränkung freigegeben und richtet sich damit ausdrücklich an ein Publikum jeden Alters. Zu den Sprechern zählen neben Barillé auch Roger Carel, Annie Balestra und Yves Barsacq.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Animation, Drama und Familie zeigt, dass hier Wissen nicht trocken vermittelt, sondern in erzählte Situationen mit Figuren und Konflikten gegossen wird. Dass die Serie ausdrücklich Theorien aufgreift, die zur Zeit ihrer Entstehung aktuell waren, macht sie zu einem Dokument ihrer Epoche im Umgang mit Wissenschaft ebenso wie zu einer Bildungsgeschichte. Der Aufbau, der von der Entstehung der Erde bis zu historischen Epochen und Personen reicht, verrät eine chronologische, lehrreiche Anlage, die auf Überblick statt auf einzelne, in sich geschlossene Episoden setzt. Maestro als wiederkehrende Erzählerfigur, die zugleich Teil des Geschehens sein kann, verbindet die einzelnen Stationen zu einem durchgehenden roten Faden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 8,3 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen zeigt sich ein kleines, aber deutlich positiv gestimmtes Publikum. Seit der Entstehung der Serie 1978 sind mittlerweile mehrere Jahrzehnte vergangen, was angesichts der zeitgebundenen wissenschaftlichen Theorien, auf die sie sich stützt, mitgedacht werden sollte. Innerhalb der Animationsserien mit Bildungsanspruch für ein Familienpublikum markiert sie durch ihre Reichweite, von der Erdentstehung bis zur Menschheitsgeschichte, einen ungewöhnlich weiten erzählerischen Bogen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Roger Carel als Maestro (voice)
- Annie Balestra als Pierette (voice)
- Albert Barillé als Narrator (voice)
- Yves Barsacq als Le Gros (voice)
- Claude Bertrand als Le Teigneux (voice)
- Patrick Préjean als Le Nabot (voice)
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Verfügbarkeit
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