Luna Nera (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Laura Paolucci, Tiziana Triana, Francesca Manieri |
|---|---|
| Genre | Sci-Fi & Fantasy, Drama |
| Laufzeit | 45 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-01-31 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (243 Stimmen) |
Worum es geht
Im Italien des 17. Jahrhunderts wächst eine Teenagerin in einer Familie auf, die Teil einer Hexengemeinschaft ist. Als sie von ihrer Herkunft und den damit verbundenen Kräften erfährt, gerät ihr Leben aus dem Gleichgewicht. Erschwerend kommt hinzu, dass der Vater ihres Freundes zu jenen gehört, die Hexen jagen. Die junge Frau steht damit zwischen zwei Welten, die sich unversöhnlich gegenüberstehen, und muss sich zwischen Zugehörigkeit und Zuneigung entscheiden, ohne dass der Ausgang dieses Konflikts hier vorweggenommen werden soll.
Entstehungsgeschichte
Die Serie stammt aus dem Jahr 2020 und beruht auf einer Idee von Laura Paolucci, Tiziana Triana und Francesca Manieri. Zur Besetzung zählen Antonia Fotaras, Manuela Mandracchia, Federica Fracassi und Lucrezia Guidone. Freigegeben ist Luna Nera ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Fantasy und Drama verortet die Handlung nicht als reines Genrespektakel, sondern als Geschichte mit ernsthaftem Kern. Schlagworte wie Hexe, Feminismus, Familie, Hexenjagd und die Ansiedlung im 17. Jahrhundert zeigen, dass es weniger um Zauberei als Selbstzweck geht als um die Frage, wie weibliche Macht in einer historischen Gesellschaft wahrgenommen und bekämpft wird. Die Konstellation aus Familienbanden, Liebesgeschichte und Verfolgung deutet auf eine Erzählung hin, die persönliche Beziehungen und gesellschaftlichen Druck eng miteinander verknüpft. Dass die Bedrohung ausgerechnet aus dem Umfeld des eigenen Freundes kommt, verstärkt den Konflikt zwischen privatem Gefühl und kollektiver Gewalt gegen Frauen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 Punkten bewegt sich Luna Nera im oberen Bereich, wobei die Bewertung auf einer eher schmalen Stimmenbasis beruht und damit nur bedingt belastbar ist. Seit der Veröffentlichung sind mehrere Jahre vergangen, was die Serie zeitlich bereits in einem gewissen Abstand zur Gegenwart verortet. Innerhalb der Fantasy-Drama-Landschaft mit historischem Setting bietet sie eine Perspektive, die feministische Fragestellungen mit dem klassischen Motiv der Hexenverfolgung verbindet und sich dadurch von rein übernatürlich ausgerichteten Erzählungen unterscheidet.
Bilder





Besetzung & Stab
- Antonia Fotaras als Ade
- Manuela Mandracchia als Tebe
- Federica Fracassi als Janara
- Lucrezia Guidone als Leptis
- Nathan Macchioni als Adriano
- Astrid Meloni als Amelia
- Paolo Bernardini als Marzio Oreggi
- Filippo Scotti als Spirto
- Adalgisa Manfrida als Persepolis
- Giorgio Belli als Pietro
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Verfügbarkeit
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