Mini-Max (1965)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Buck Henry, Mel Brooks |
|---|---|
| Genre | Komödie, Sci-Fi & Fantasy |
| Laufzeit | 25 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1965-09-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 8 (448 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Maxwell Smart, bekannt als Agent 86, arbeitet für den US-Geheimdienst CONTROL. An seiner Seite stehen seine Kollegin Agent 99 und der Chef. Gemeinsam haben sie es mit den Spionen der Geheimorganisation KAOS zu tun, zu denen Figuren wie Siegfried oder Dr. Yes gehören.
Rund um dieses Kernteam bewegen sich weitere Agenten. Agent 13 und Agent 44 beziehen an den unmöglichsten Stellen Posten, etwa in einem Briefkasten oder in einer Waschmaschine, um Personen oder Gebäude zu beobachten. Technische Spielereien gehören fest dazu: Der Roboter Hymie nimmt Befehle allzu wörtlich, und telefoniert wird bevorzugt über einen Schuh oder über Abwandlungen davon, bis hin zum Butterbrottelefon.
Entstehungsgeschichte
Die Serie startete 1965. Entwickelt wurde sie von Buck Henry und Mel Brooks. Vor der Kamera stehen Don Adams, Barbara Feldon, Edward Platt und Robert Karvelas.
Im englischsprachigen Raum läuft die Serie unter dem Titel „Get Smart“, hierzulande heißt sie „Mini-Max“. Beide Titel spielen mit dem Namen der Hauptfigur. Die Freigabe ab zwölf Jahren ordnet die Serie für ein junges, aber nicht kindliches Publikum ein.
Hinter den Kulissen
Die Motive lesen sich wie die Zutatenliste eines Agentenstoffs: Spion, Geheimmission, Geheimorganisation, Bösewicht, Geheimagent. Entscheidend ist das letzte Stichwort, Satire. Die vertrauten Elemente werden nicht ernsthaft bedient, sondern überzeichnet. Ein Agent im Briefkasten, ein Telefon im Schuh und ein Gegenspieler namens Dr. Yes machen deutlich, dass die Serie ihre Genrevorbilder mit Übertreibung kommentiert.
Die Einordnung als Komödie mit Anteilen von Sci-Fi & Fantasy passt dazu. Die Science-Fiction zeigt sich hier nicht in fernen Welten, sondern in Gerätschaften wie dem wörtlich denkenden Roboter Hymie und dem Schuhtelefon. Gerade das Schuhtelefon als Vorläufer des Mobiltelefons zeigt, wie technische Fantasie zur Pointe wird.
Einordnung & Wirkung
Mit 8,0 von 10 erzielt die Serie eine ausgesprochen hohe Durchschnittsbewertung. Die Stimmen bewegen sich im mittleren dreistelligen Bereich und ergeben ein deutlich positives Gesamtbild.
Seit dem Start sind 61 Jahre vergangen. Dass die Serie über diesen Abstand hinweg so gut bewertet wird, spricht für die Tragfähigkeit ihres Humors. Im Feld der Agentenstoffe nimmt sie den Platz einer Parodie ein, die das Genre von innen heraus aufs Korn nimmt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Don Adams als Maxwell Smart
- Barbara Feldon als Agent 99
- Edward Platt als Thaddeus
- Robert Karvelas als Larabee
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.