Patria (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Aitor Gabilondo |
|---|---|
| Genre | Drama, War & Politics, Krimi |
| Laufzeit | 60 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-09-27 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (189 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Waffenstillstand zwischen der ETA und dem spanischen Staat im Jahr 2011 kehrt eine Witwe in ihr baskisches Heimatdorf zurück. Ihr Mann wurde von der ETA getötet, und mit ihrer Rückkehr treffen alte Wunden wieder auf die Gegenwart. Besonders belastet ist ihr Verhältnis zu einer einst engen Freundin – der Mutter eines inhaftierten Terroristen. Die Serie schaut auf beide Seiten dieses Konflikts, auf Menschen, die durch politische Gewalt getrennt wurden, obwohl sie einmal zusammengehörten. Persönliche Nähe und historische Schuld geraten dabei in ein Spannungsverhältnis, das sich nicht einfach auflösen lässt.
Entstehungsgeschichte
Die Serie stammt aus einer Idee von Aitor Gabilondo und entstand im Jahr 2020. In den Hauptrollen sind Elena Irureta, Ane Gabarain, Iñigo Aranbarri und Susana Abaitua zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, politischem Erzählstoff und kriminalistischen Elementen zeigt, dass es hier nicht um eine reine Milieustudie geht, sondern um ein Geschehen, das juristische und gesellschaftliche Dimensionen mit persönlichen Beziehungen verknüpft. Dass die Geschichte über zwei Frauen erzählt wird, deren Freundschaft durch die Tat eines Dritten zerbrochen ist, verschiebt den Blick vom Konflikt selbst auf seine Folgen im Alltag. Die weibliche Besetzung in den zentralen Rollen deutet darauf hin, dass die Erzählung weniger die Gewalt selbst in den Vordergrund stellt als das, was danach bleibt: Schuld, Trauer, Nachbarschaft, das Weiterleben in einem Dorf, in dem alle voneinander wissen. Der Bezug auf ein konkretes historisches Datum, den Waffenstillstand von 2011, verankert die Handlung in einem klar umrissenen politischen Rahmen, ohne dass die Serie damit zu einer reinen Dokumentation wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,3 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber noch nicht sehr breites Echo ab. Seit der Veröffentlichung 2020 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, in denen sich das Bild noch verändern könnte. Innerhalb von Serien, die sich mit politischer Gewalt und ihren Nachwirkungen befassen, positioniert sich der Titel durch seine persönliche, auf zwei Frauenfiguren zugespitzte Erzählweise.
Bilder








Besetzung & Stab
- Elena Irureta als Bittori
- Ane Gabarain als Miren
- Iñigo Aranbarri als Xabier
- Susana Abaitua als Nerea
- José Ramón Soroiz als Txato
- Mikel Laskurain als Joxian
- Jon Olivares als Joxe Mari
- Loreto Mauleón als Arantxa
- Eneko Sagardoy als Gorka
- María Isabel Díaz Lago als Celeste
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Verfügbarkeit
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