The Outsider (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Richard Price |
|---|---|
| Genre | Drama, Mystery, Krimi |
| Laufzeit | 60 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-01-12 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (1.751 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In Cherokee City, Georgia, wird ein elfjähriger Junge ermordet. Die Beweislage ist eindeutig: Detective Ralph Anderson verhaftet den Trainer Terry Maitland öffentlich.
Dann tauchen andere Beweise auf. Sie zeigen, dass Maitland zur Tatzeit nachweislich anderswo war. Beides lässt sich nicht zugleich stimmen — und aus der Ermittlung wird eine Untersuchung dessen, was hier überhaupt möglich ist.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist Stephen Kings Roman „Der Outsider" von 2018. Die Figur Holly Gibney stammt aus Kings „Mr. Mercedes"-Trilogie von 2014 bis 2016.
Richard Price entwickelte die Serienfassung. Jason Bateman führte Regie und spielte zugleich eine Hauptrolle. Die Musik stammt von Daniel Bensi und Saunder Jurriaans.
Jason Bateman spielt Terry Maitland, Ben Mendelsohn den Ralph Anderson, Cynthia Erivo die Holly Gibney und Bill Camp den Howard Salomon.
Produziert wurde die Serie für HBO von Aggregate Films, Temple Hill Entertainment und weiteren Studios. Die deutsche Synchronisation entstand bei der Interopa Film GmbH in Berlin und umfasst 45 Sprechrollen; Tobias Kluckert spricht Terry Maitland.
Die Miniserie umfasst zehn Folgen von 50 bis 60 Minuten. Die Premiere lief am 12. Januar 2020 bei HBO, die deutsche Erstausstrahlung am 20. März 2020 bei Sky Atlantic.
Hinter den Kulissen
Der Widerspruch ist die Konstruktion. Zwei Beweisketten, die einander ausschließen — und eine Ermittlung, die weitergehen muss, obwohl das Verfahren zu Ende gedacht keine Lösung kennt. Die Serie beginnt als Kriminalfall und wird zu etwas anderem, ohne den Ton zu wechseln.
Jason Bateman verantwortet Regie und Hauptrolle zugleich. Dass ausgerechnet er den Verdächtigen spielt, dessen Schuld die Serie in der Schwebe hält, ist eine Doppelrolle mit Gewicht: Der Regisseur inszeniert seine eigene Undurchschaubarkeit.
Mit Holly Gibney holt die Serie eine Figur aus einer anderen Romanreihe Kings herüber. Für die Adaption ist das eine Setzung mit Folgen — sie bringt eine Ermittlerin mit, die genau dort weiterarbeitet, wo Polizeiarbeit an ihre Grenze kommt.
Einordnung & Wirkung
Zehn Folgen für einen einzelnen Roman sind großzügig bemessen. Die Serie nimmt sich damit Zeit für den Teil, der in einer Verfilmung sonst gerafft wird: die Phase, in der niemand weiß, was der Fall überhaupt ist.
Die Anlage als abgeschlossene Miniserie ist dabei die zweite wichtige Entscheidung. Sie erlaubt es, die Auflösung zu erzählen, statt sie für eine Fortsetzung offenzuhalten — bei Stephen-King-Adaptionen keine Selbstverständlichkeit.
Bemerkenswert ist der zeitliche Abstand zwischen den Ausstrahlungen. In den USA lief die Serie ab dem 12. Januar 2020, im deutschsprachigen Raum ab dem 20. März 2020 — gut zwei Monate später, was für eine HBO-Produktion dieser Größenordnung ein vergleichsweise enger Takt ist.
Der Aufwand der deutschen Fassung mit 45 Sprechrollen zeigt zugleich, wie breit das Figurenensemble angelegt ist: Der Fall betrifft nicht zwei Ermittler, sondern eine ganze Stadt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ben Mendelsohn als Ralph Anderson
- Bill Camp als Howie Gold
- Jeremy Bobb als Alec Pelley
- Julianne Nicholson als Glory Maitland
- Marc Menchaca als Jack Hoskins
- Mare Winningham als Jeannie Anderson
- Paddy Considine als Claude Bolton
- Cynthia Erivo als Holly Gibney
- Yul Vazquez als Yunis Sablo
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Verfügbarkeit
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