12 (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nikita Michalkow |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 153 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-06-06 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 7.537.453 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (429 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Moskau der Gegenwart kommen zwölf sehr unterschiedliche Männer zusammen. Als Geschworene sollen sie über das Schicksal eines jungen Tschetschenen entscheiden, dem vorgeworfen wird, seinen Stiefvater ermordet zu haben, einen Offizier der russischen Armee. Das Urteil muss einstimmig fallen.
Beraten wird nicht in einem gewöhnlichen Saal, sondern in einer behelfsmäßig eingerichteten Turnhalle einer Schule. Dort tritt einer nach dem anderen in den Mittelpunkt. Die Männer streiten, kommen einander näher und legen Bekenntnisse ab, die mehr über sie selbst verraten als über den Fall.
Währenddessen wartet der Angeklagte auf die Entscheidung. In Rückblenden durchlebt er noch einmal seinen erschütternden Weg durch den Krieg. Zu welchem Urteil die zwölf gelangen, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Nikita Michalkow führte Regie und gehört zugleich zur Besetzung, neben Сергей Маковецкий, Sergei Garmasch und Валентин Гафт. Der Film erschien 2007. Die Handlung lehnt sich lose an „12 Angry Men“ an und verlegt die Grundsituation einer Geschworenenberatung in das heutige Russland. Der Regisseur ist damit zugleich Teil jener Runde, deren Beratung der Film zeigt.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Mystery greifen hier ineinander. Der Krimi liefert den Mordvorwurf, das Drama die Konflikte und Beichten der Geschworenen, das Mystery-Element die offene Frage, was in jener Nacht wirklich geschah. Spannung entsteht weniger aus Ermittlungen als aus Gesprächen.
Die Anlage ist die eines Kammerspiels mit Öffnung nach außen. Der geschlossene Raum der Turnhalle zwingt die Männer zur Auseinandersetzung, während die Rückblenden des Angeklagten den Krieg in die Beratung holen. So verbindet der Film die Frage nach Schuld mit einem Blick auf die Gesellschaft, aus der die zwölf Männer stammen.
Einordnung & Wirkung
Durchschnittlich 6,6 von 10 Punkten vergibt das Publikum, ein ordentliches Ergebnis. Die Basis aus einigen hundert Stimmen ist überschaubar. 19 Jahre nach dem Erscheinen zeigt sich damit ein eher wohlwollendes als begeistertes Bild. Im Feld der Gerichtsdramen steht der Film für eine Variante, die das Beratungszimmer zum Spiegel eines ganzen Landes macht.
Bilder


Besetzung & Stab
- Sergey Makovetskiy als juror #1
- Nikita Mikhalkov als juror #2
- Sergey Garmash als juror #3
- Valentin Gaft als juror #4
- Aleksey Petrenko als Juror #5
- Yuriy Stoyanov als juror #6
- Sergey Gazarov als juror #7
- Mikhail Efremov als juror #8
- Oleksiy Horbunov als juror #9
- Sergei Artsybashev als juror #10
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Verfügbarkeit
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