78/52 (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alexandre O. Philippe |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-10-13 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (153 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum steht eine einzige Filmszene: eine Duschszene aus einem berühmten Spielfilm, in der eine Frau mit Messerstichen getötet wird und die Generationen von Zuschauern nachhaltig beschäftigt hat. Der Dokumentarfilm nähert sich dieser wenige Sekunden langen Sequenz von mehreren Seiten und fragt, wie sie entstanden ist, wie sie geschnitten wurde und welche Wirkung sie auf das Publikum entfaltet. Dabei geht es weniger um eine Nacherzählung der Handlung des Ursprungsfilms als um die Mechanik der Szene selbst: die Zahl der Einstellungen und Schnitte, den Rhythmus, mit dem Bilder aufeinanderfolgen, und die Art, wie Zuschauende zwischen der Perspektive des Opfers und der eines Beobachters hin- und hergerissen werden. Der Film verbindet dabei historische Einordnung mit psychoanalytischen und soziologischen Überlegungen sowie einer genauen filmanalytischen Betrachtung.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Alexandre O. Philippe, der Film erschien 2017 als Dokumentarfilm. Zu den Mitwirkenden zählen Emilie Germain, Oz Perkins, Peter Bogdanovich und Guillermo del Toro, die als Stimmen und Gesprächspartner auftreten. Eine Altersfreigabe ist nicht Teil der vorliegenden Angaben.
Hinter den Kulissen
Dass ausschließlich das Genre Dokumentarfilm vergeben ist, unterstreicht den analytischen Zugriff: Es geht nicht um eine dramatisierte Nacherzählung, sondern um eine Untersuchung. Die Auswahl der Gesprächspartner, unter ihnen Filmschaffende wie del Toro, Bogdanovich und Perkins, deutet darauf hin, dass der Film aus der Perspektive von Menschen erzählt wird, die sich beruflich mit Bildsprache und Inszenierung auseinandersetzen. Die Konzentration auf eine einzelne, extrem kurze Szene als Ausgangspunkt für eine ganze Filmlänge zeigt eine ungewöhnlich enge Fokussierung, die Raum für Abschweifungen in Psychoanalyse und Soziologie lässt, ohne den eigentlichen Gegenstand aus dem Blick zu verlieren.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht breit ausgewerteten Bereich. Seit der Veröffentlichung 2017 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich die Bewertungsbasis stark verbreitert zu haben scheint, was auf ein eher spezialisiertes Publikum hindeutet. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres positioniert sich der Titel als Beitrag zur filmanalytischen Auseinandersetzung mit einem einzelnen Werkausschnitt, eine Nische, die vergleichsweise selten in Spielfilmlänge bedient wird.
Bilder


Besetzung & Stab
- Emilie Germain als Marion Crane
- Osgood Perkins als Self
- Peter Bogdanovich als Self
- Guillermo del Toro als Self
- Eli Roth als Self
- Jamie Lee Curtis als Self
- Aaron Moorhead als Self
- Elijah Wood als Self
- Bret Easton Ellis als Self
- Alan Barnette als Self
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Verfügbarkeit
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