976-Evil - Durchwahl zur Hölle (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Englund |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-12-09 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Einspielergebnis | 2.955.917 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (156 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Schüler, der in seiner Schule regelmäßig von Mitschülern gedemütigt wird, stößt in einer Zeitungsanzeige auf eine mysteriöse Horoskop-Hotline. Zunächst begegnet er der Nummer mit Skepsis, doch die Tipps, die er am Telefon erhält, verschaffen ihm tatsächlich Erfolge in seinem Alltag. Weil sein Leben trotzdem nicht so verläuft, wie er es sich erhofft, lässt er sich schließlich auf einen Pakt mit dem Okkulten ein. Über die Hotline erhält er übernatürliche Kräfte, deren Konsequenzen die Geschichte weiter offenlässt.
Entstehungsgeschichte
"976-Evil - Durchwahl zur Hölle" entstand 1988 unter der Regie von Robert Englund. Zu den Darstellern zählen Stephen Geoffreys, Patrick O'Bryan, Sandy Dennis und Jim Metzler. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben und dem Horrorgenre zugeordnet.
Hinter den Kulissen
Die Grundkonstellation folgt einem vertrauten Muster des Horrorgenres: Ein gemobbter Außenseiter erhält Zugang zu einer Macht, die ihm im Alltag Vorteile verschafft, sich aber okkult auflädt und ihn schrittweise verändert. Die Horoskop-Hotline als Auslöser verortet das Übernatürliche in einem alltäglichen, banal wirkenden Medium – einem Telefonanschluss – und macht damit das Eindringen des Unheimlichen in eine gewöhnliche Jugendwelt zum zentralen Motiv. Dass der Protagonist erst zögert und sich erst nach anhaltender Frustration endgültig auf den Handel einlässt, deutet auf eine Erzählstruktur hin, die den Weg vom Opfer zum Träger einer dunklen Kraft in mehreren Stufen anlegt, statt ihn abrupt zu vollziehen. Die Besetzung mit mehreren erfahrenen Namen aus Film und Fernsehen der 1980er Jahre lässt auf eine Produktion schließen, die sich bewusst in die damalige Welle von Horrorfilmen mit jugendlichen Hauptfiguren einreiht, ohne dass daraus weitere inhaltliche Schlüsse gezogen werden können.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,3 von 10 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren bis unteren Bereich der Publikumsreaktionen. Seit dem Erscheinungsjahr 1988 sind inzwischen weit über drei Jahrzehnte vergangen, was den Film klar in die späten 1980er Jahre einordnet, eine Zeit, in der Horrorstoffe mit jugendlichen Figuren im Zentrum vielfach produziert wurden. Innerhalb dieses Feldes markiert "976-Evil" einen Beitrag, der Mobbing-Erfahrung und übernatürlichen Machtzuwachs miteinander verknüpft, ohne dass sich aus den vorliegenden Angaben eine besondere Stellung innerhalb des Genres ableiten lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Stephen Geoffreys als Hoax
- Patrick O'Bryan als Spike
- Sandy Dennis als Aunt Lucy
- Jim Metzler als Marty
- Maria Rubell als Angela
- Lezlie Deane als Suzie
- Robert Picardo als Mark Dark
- J.J. Cohen als Marcus
- Paul Willson als Mr. Michaels
- Greg Collins als Mr. Selby
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Verfügbarkeit
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