A Most Wanted Man (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anton Corbijn |
|---|---|
| Genre | Thriller |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-07-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 31.554.855 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (1.530 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Issa Karpov schlägt sich illegal nach Hamburg durch. Der russischstämmige Tschetschene findet Zuflucht in der islamischen Gemeinde der Hansestadt, doch nach einiger Zeit fällt der mysteriöse Gast zunehmend auf. Um seine Person verdichten sich Intrigen, in die immer mehr Menschen hineingezogen werden: der zwielichtige britische Privatbankier Tommy Brue etwa und die junge Rechtsanwältin Annabel Richter, die Karpov ihre Hilfe anbietet. Auch Günther Bachmann, Leiter einer geheimen deutschen Spionageeinheit, hat ihn längst im Blick und verfolgt akribisch jedes Vorkommnis. Nach und nach zeigt sich, dass die Tragweite des Falls weit größer ist als angenommen — und dass die Uhr bereits läuft.
Entstehungsgeschichte
Anton Corbijn übernahm bei dem 2014 erschienenen Thriller die Regie. Philip Seymour Hoffman spielt den Leiter der Einheit, ihm zur Seite stehen Willem Dafoe, Robin Wright und Rachel McAdams. Für Zuschauer ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reiner Thriller, und diese Beschränkung ist aufschlussreich: Der Stoff sucht seine Spannung nicht in Nebenformen, sondern in Beobachtung, Geduld und dem Abwägen von Loyalitäten. Erzählt wird entlang einer Figur, die alle im Blick haben, ohne dass jemand wüsste, wer sie ist — und jede beteiligte Seite verfolgt mit ihr ein eigenes Interesse. Bankier, Anwältin und Nachrichtendienst arbeiten dabei nicht gegeneinander im offenen Sinn, sondern nebeneinander an demselben Menschen. Die Anlage lebt vom Tempo des Wartens: Wer zu früh zugreift, verliert, und wer zu lange wartet, ebenfalls. Das Zeitmotiv, auf das die Geschichte zuläuft, deutet an, dass dieses Gleichgewicht nicht zu halten ist.
Einordnung & Wirkung
Mehrere tausend Stimmen ergeben 6,5 von 10. Für einen bewusst langsam inszenierten Spionagestoff ist das ein ordentlicher Wert, der die Zurückhaltung des Erzähltempos widerspiegelt. Zwölf Jahre nach dem Erscheinen ist das Urteil stabil. Im Genre vertritt der Film die nüchterne, prozedurale Spielart des Agentenfilms, in der Aktenlage und Absprache mehr wiegen als Verfolgungsjagden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Philip Seymour Hoffman als Günther Bachmann
- Willem Dafoe als Tommy Brue
- Robin Wright als Martha Sullivan
- Rachel McAdams als Annabel Richter
- Grigoriy Dobrygin als Issa Karpov
- Homayoun Ershadi als Abdullah
- Nina Hoss als Irna Frey
- Daniel Brühl als Maximilian
- Herbert Grönemeyer als Michael Axelrod
- Mehdi Dehbi als Jamal
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Verfügbarkeit
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