Control (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anton Corbijn |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-09-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (950 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film erzählt vom Leben und vom Tod des Sängers Ian Kevin Curtis, geboren 1956, gestorben 1980. Im Mittelpunkt steht ein junger, rätselhafter Mann, der aus der britischen Punkszene heraus zu einer eigenen musikalischen Form findet und von 1977 bis 1980 die prägende Figur der Gruppe Joy Division ist. Erzählt werden ebenso seine frühe Ehe und eine Beziehung außerhalb davon wie seine Epilepsie, deren Anfälle sich häufen. Diese Anfälle bringt der Film in Zusammenhang mit den Umständen, die ihn am Vorabend einer Tournee der Gruppe in den Suizid führen. Erzählt wird also auf einen bekannten Ausgang zu, ohne dass der Weg dorthin dadurch weniger genau ausfiele.
Entstehungsgeschichte
Anton Corbijn inszenierte das 2007 erschienene Filmporträt. Sam Riley steht im Zentrum, neben ihm Samantha Morton, Alexandra Maria Lara und Joe Anderson. Vier genannte Namen deuten auf ein Kammerspiel um wenige Beziehungen hin, in dem Ehe, neue Liebe und Krankheit denselben engen Raum teilen. Ab zwölf Jahren freigegeben, legt der Film eine zurückhaltende Darstellung nahe, gemessen an dem, was er verhandelt.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und seine Motive zeigen, wie eng dieses Drama gefasst ist: Suizid, Medizin, neue Liebe, Epilepsie, Ehefrau, Punkrock. Krankheit und Musik stehen darin nicht nebeneinander, sondern greifen ineinander. Der Titel selbst verweist auf eines der bekanntesten Lieder der Gruppe, „She's Lost Control“, das Curtis mit Blick auf sein eigenes Leben schrieb. Damit ist die Anlage benannt: Es geht um Kontrolle und um ihren Verlust, im Körperlichen wie im Privaten.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 bei 950 abgegebenen Stimmen liegt die Bewertung deutlich über dem Mittelfeld, getragen von einer zahlenmäßig kleinen Gruppe. 19 Jahre nach dem Erscheinungsjahr wirkt der Film weniger über den Nachrichtenwert seines Stoffs als über die Art, wie er ihn behandelt: ein Drama ohne Nebenstränge, das sich auf eine Person und deren nächstes Umfeld beschränkt. Innerhalb des Genres steht er damit am ruhigen, beobachtenden Ende.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sam Riley als Ian Curtis
- Samantha Morton als Debbie Curtis
- Alexandra Maria Lara als Annik Honoré
- Joe Anderson als Hooky
- Toby Kebbell als Rob Greton
- Craig Parkinson als Tony Wilson
- James Anthony Pearson als Bernard Sumner
- Harry Treadaway als Steve Morris
- Robert Shelly als Twinny
- Andrew Sheridan als Terry
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Verfügbarkeit
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