Abschied in der Nacht (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Enrico |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-08-20 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (298 Stimmen) |
Worum es geht
Frankreich im Sommer 1944: Die deutsche Besatzung steht unter Druck, die Division „Das Reich“ soll in Richtung Normandie verlegt werden, und die Miliz agiert zunehmend rücksichtslos. In dieser angespannten Lage bringt Julien seine Frau und seine Tochter in einem Schloss unter, in der Hoffnung, sie dort bis zum absehbaren Kriegsende in Sicherheit zu wissen. Als er zurückkehrt, findet er beide tot und verstümmelt auf. Aus dem Schock heraus holt er ein altes Jagdgewehr aus einem Versteck, entschlossen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Wie sich diese Entscheidung entfaltet, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
„Abschied in der Nacht“ entstand 1975 unter der Regie von Robert Enrico. In den Hauptrollen sind Philippe Noiret und Romy Schneider zu sehen, an ihrer Seite stehen Jean Bouise und Joachim Hansen. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Historie verortet die Geschichte fest im Kontext der letzten Kriegsmonate in Frankreich, mit dem Rückzug der Besatzer und dem Terror der Miliz als konkretem historischem Hintergrund. Die Erzählung folgt dabei einem klaren Muster: Erst wird eine Figur mit etwas Kostbarem gezeigt, das sie zu schützen versucht, dann folgt der Verlust, aus dem eine persönliche Konsequenz erwächst. Diese Anlage macht deutlich, dass es weniger um ein Kriegspanorama geht als um die Perspektive eines Einzelnen, dessen privates Schicksal untrennbar mit den historischen Umständen verwoben ist. Die Besetzung mit Noiret und Schneider in den zentralen Rollen legt nahe, dass der Film auf das Spiel zwischen zwei Figuren und ihre emotionale Wucht setzt, während Bouise und Hansen das Umfeld dieser Konfrontation abstecken.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zählt der Film zu den soliden, aber nicht massenhaft bewerteten Titeln seines Genres. Seit seinem Erscheinen 1975 sind mittlerweile fünfzig Jahre vergangen, was ihn in die Reihe der Kriegsdramen aus den 1970er Jahren einordnet, die sich mit den letzten Kriegsjahren in Frankreich auseinandersetzen. Innerhalb dieses Genres steht er für eine Erzählweise, die historisches Geschehen über das Schicksal einzelner Figuren greifbar macht, statt es rein episodenhaft zu schildern.
Bilder




Besetzung & Stab
- Philippe Noiret als Julien Dandieu
- Romy Schneider als Clara Dandieu
- Jean Bouise als François
- Joachim Hansen als SS Officer
- Robert Hoffmann als German Lieutenant
- Karl Michael Vogler als Dr. Müller
- Caroline Bonhomme als Florence Dandieu (8 years old)
- Catherine Delaporte als Florence Dandieu (13 years old)
- Madeleine Ozeray als Mme Dandieu, la mère de Julien
- Jean-Paul Cisife als Le chef milicien
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Verfügbarkeit
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