Accattone - Wer nie sein Brot mit Tränen aß (1961)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pier Paolo Pasolini |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1961-09-25 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (528 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Accattone lebt am Rand von Rom, in den armen Vierteln der Peripherie der sechziger Jahre. Gearbeitet hat er noch nie. Sein Auskommen bestreitet er aus dem, was Maddalena auf der Straße verdient, und die Tage verbringt er mit Freunden in den Cafés, die ebenso wenig zu tun haben wie er.
Dieses Gleichgewicht zerbricht, als Maddalena wegen Meineids verhaftet wird. Mit ihr verschwindet die einzige Einnahmequelle, und niemand ist bereit, Accattone durchzufüttern. Sein Abstieg beginnt, bis hin zum Hunger. Dann lernt er Stella kennen, schön und arglos. Zunächst versucht er, auch sie auf den Strich zu schicken. Doch er verliebt sich in sie und beschließt, einen anderen Weg zu finden, um sie zu versorgen.
Entstehungsgeschichte
Pier Paolo Pasolini führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 1961. Franco Citti steht an erster Stelle der Besetzung, dazu gehören Franca Pasut, Silvana Corsini und Paola Guidi. Die Altersfreigabe wurde mit 18 Jahren angesetzt. Der deutsche Titel trägt den Zusatz „Wer nie sein Brot mit Tränen aß“.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und das Milieu ist präzise umrissen: Prostituierte, Zuhälter, Raubüberfall, Armut, Rom. Das ist kein Stoff über Verbrechen als Spannungselement, sondern über ein Leben, in dem Verbrechen zur Ökonomie gehört.
Die Anlage der Geschichte folgt einer klaren Linie. Ein Mann, der von anderen lebt, verliert seine Grundlage und muss sich zum ersten Mal die Frage stellen, wie er selbst bestehen soll. Dass die Begegnung mit Stella ihn zunächst zu demselben Muster verleitet, bevor die Liebe eingreift, macht die Figur nicht sympathischer, aber verständlicher.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,7 von 10 Punkten erreicht der Film eine der höheren Bewertungen in diesem Paket. Die Zahl der Stimmen ist allerdings begrenzt und bewegt sich im mittleren dreistelligen Bereich, was auf ein kleines, aber überzeugtes Publikum schließen lässt.
65 Jahre trennen das Erscheinungsjahr von der Gegenwart. Der Film gehört damit zu den ältesten Titeln im Bereich des sozialen Dramas über städtische Armut, und die Kombination aus hoher Wertung und großem zeitlichem Abstand zeigt, dass er weiterhin gesehen und bewertet wird.
Bilder






Besetzung & Stab
- Franco Citti als Vittorio 'Accattone' Cataldi
- Franca Pasut als Stella
- Silvana Corsini als Maddalena
- Paola Guidi als Ascenza
- Adriana Asti als Amore
- Luciano Conti als Il Moicano
- Luciano Gonini als Piede d'Oro
- Renato Capogna als Il Capogna
- Alfredo Leggi als Pupo Biondo
- Galeazzo Riccardi als Il Cipolla
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