Das 1. Evangelium – Matthäus (1965)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pier Paolo Pasolini |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1965-03-03 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (425 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zur Zeitenwende erhält in Palästina der Jude Joseph im Traum eine Botschaft: Seine Partnerin Maria wird durch Gottes Wirken den Erlöser Jesus zur Welt bringen. Als das geschieht, muss das Kind vor König Herodes gerettet werden, der einen prophezeiten jüdischen Herrscher fürchtet.
Erwachsen geworden sucht Jesus den Endzeitprediger Johannes auf, der ihn gemeinsam mit anderen im Fluss Jordan tauft. Nach einem Rückzug in die Wüste tritt Jesus mit seinen Schülern öffentlich auf, als Heiler und als Verkünder der Gottesherrschaft. Von diesem Punkt an entfaltet sich sein Wirken unter den Menschen.
Entstehungsgeschichte
Pier Paolo Pasolini inszenierte das Drama, das 1965 erschien. Enrique Irazoqui, Margherita Caruso, Susanna Pasolini und Marcello Morante bilden die Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren.
Der deutsche Titel „Das 1. Evangelium – Matthäus“ ebenso wie der englische „The Gospel According to St. Matthew“ nennen ausdrücklich das Matthäusevangelium als Bezugspunkt der Erzählung.
Hinter den Kulissen
Der Film bleibt ganz im Drama und verzichtet darauf, weitere Genres beizumischen. Das lenkt den Blick auf den religiösen Stoff selbst, ohne ihn mit Elementen des Abenteuer- oder Monumentalfilms zu verbinden.
Die Anlage folgt einem klaren Weg von der Ankündigung der Geburt über die Rettung vor Herodes und die Taufe im Jordan bis zum Rückzug in die Wüste und dem öffentlichen Auftreten. Mit Palästina und der Zeitenwende ist der Schauplatz historisch verortet. Die Wortwahl rückt Jesus als Heiler und Verkünder in den Mittelpunkt und bezeichnet Johannes als Endzeitprediger, was eine Erzählung nahelegt, die den religiösen und geschichtlichen Rahmen ihrer Figuren ernst nimmt. Der Wechsel von der Verborgenheit der Wüste zur Öffentlichkeit markiert den Übergang, von dem aus sich die weitere Geschichte entwickelt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 7,4 von 10 und stützt sich auf einige hundert Stimmen. Das ist ein deutlich positives Ergebnis, das von einer anhaltenden Wertschätzung zeugt.
Das Erscheinen liegt 61 Jahre zurück. Unter den Verfilmungen biblischer Stoffe nimmt der Film eine eigene Stellung ein, weil er sich schon im Titel auf ein einzelnes Evangelium festlegt und seine Geschichte als reines Drama erzählt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Enrique Irazoqui als Cristo
- Margherita Caruso als Maria (Giovane)
- Susanna Pasolini als Maria (Vecchia)
- Marcello Morante als Giuseppe
- Mario Socrate als Giovanni Battista
- Settimio Di Porto als Pietro
- Alfonso Gatto als Andrea
- Luigi Barbini als Giacomo
- Giacomo Morante als Giovanni
- Giorgio Agamben als Filippo
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Verfügbarkeit
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