Alaska (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claudio Cupellini |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-11-05 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (317 Stimmen) |
Worum es geht
Nadine ist eine junge Französin, Fausto ein junger Italiener, der in Paris versucht, als Kellner in einem Restaurant Fuß zu fassen. Ihre Wege kreuzen sich zufällig in einem Fünf-Sterne-Hotel, einem Ort, an dem Reichtum und Dienstleistung dicht nebeneinander existieren.
Die beiden haben mehr gemeinsam, als es auf den ersten Blick scheint. Sie sind verletzlich und allein, und beide sind besessen von der Vorstellung eines Glücks, das unerreichbar bleibt. Aus dieser Verwandtschaft entsteht eine intensive Liebe.
Doch diese Liebe wird auf eine harte Probe gestellt. Was sie bedroht, kommt nicht von außen, sondern aus den beiden selbst: aus dem Ehrgeiz, den jeder für sich verfolgt, und aus einer Verzweiflung, die sie immer wieder einholt. So wird die Beziehung zu einem Kräftemessen zwischen dem Wunsch nach Nähe und dem Drang, es aus eigener Kraft nach oben zu schaffen.
Entstehungsgeschichte
Claudio Cupellini führte Regie, der Film stammt aus dem Jahr 2015. Elio Germano, Àstrid Bergès-Frisbey, Valerio Binasco und Paolo Pierobon bilden die Besetzung. Im Zentrum der Geschichte stehen zwei Menschen, deren Begegnung alles Weitere bestimmt.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm verbinden sich hier zu einer Geschichte, in der die Romanze nicht als Ziel, sondern als Prüfstein erzählt wird. Die Liebe zwischen Nadine und Fausto ist kein Ruhepol, sondern ein Feld, auf dem persönliche Ambitionen und innere Nöte ausgetragen werden.
Auffällig ist die Konstellation zweier Figuren unterschiedlicher Herkunft. Eine Französin und ein Italiener, der in Paris sein Glück sucht, bringen verschiedene Ausgangslagen mit. Für Fausto ist die Stadt ein Ort, an dem er sich erst behaupten muss. Das Fünf-Sterne-Hotel als Schauplatz der ersten Begegnung verstärkt dieses Thema: Hier treffen Luxus und Arbeit, Oben und Unten unmittelbar aufeinander.
Die Figuren werden als zerbrechlich und einsam gezeichnet, was dem Film eher einen melancholischen als einen heiteren Grundton gibt. Der Konflikt liegt nicht in äußeren Hindernissen, sondern in dem, was die beiden in sich tragen. Damit verlagert sich die Spannung ins Innere der Beziehung, wo Nähe und Selbstbehauptung ständig gegeneinander abgewogen werden müssen.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,8 von 10 fällt freundlich aus und liegt im oberen Mittelfeld. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage, eine schmale, aber aussagekräftige Basis. Seit dem Erscheinen sind 11 Jahre vergangen.
Im Liebesdrama steht der Film für eine Erzählweise, die Leidenschaft und Karrierewunsch gegeneinanderstellt. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob zwei Menschen mit so viel Hunger nach Glück überhaupt zueinander finden können.
Bilder




Besetzung & Stab
- Elio Germano als Fausto
- Àstrid Bergès-Frisbey als Nadine
- Valerio Binasco als Sandro
- Paolo Pierobon als Marco
- Elena Radonicich als Francesca
- Antoine Oppenheim als Nicholas
- Pino Colizzi als Alfredo Wiel
- Marco D'Amore als Toni
- Roschdy Zem als Benoit
- Anastasia Vinogradova als Eva
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Verfügbarkeit
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