Paolo Pierobon
Werdegang
Paolo Pierobon, geboren am 13. Januar 1967, gab sein Filmdebüt 1998 in dem mittellangen Film „Pompeo“ von Paolo Vari und Antonio Bocola. Danach folgten Rollen in italienischen Produktionen wie „Guarda il cielo“ von Piergiorgio Gay sowie mehrere Zusammenarbeiten mit Regisseur Federico Rizzo, unter anderem in „Lievi crepe sul muro di cinta“, wo er einen verstoßenen Dichter spielte. 2005 verkörperte er einen russischen Lehrer in Marina Spadas „Come l'ombra“, 2008 spielte er unter der Regie von Marco Bellocchio in „Vincere“ den Faschisten Bernardi. In den folgenden Jahren übernahm er weitere unterschiedliche Rollen, etwa einen Manager in „Il mio domani“, einen Drogendealer in „Linea Gotica“, eine ambivalente Figur in Paolo Virzìs „Human Capital“, einen Wissenschaftler in „Quo vado?“ sowie einen Beamten des italienischen Innenministeriums in Andrea Segres „L'ordine delle cose“, der bei den Filmfestspielen von Venedig gezeigt wurde.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind fünf Titel mit Paolo Pierobon als Schauspieler verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 2015 bis 2025 und decken damit eine Spanne von zehn Jahren ab. Thematisch reicht das Spektrum von Drama und Historie über Liebesfilm bis hin zu Horror, Thriller und Science Fiction, was auf eine breite Rollenauswahl abseits eines festen Genres hindeutet.
Einordnung
Die fünf Titel liegen bei Bewertungen zwischen 6,1 und 7,3 von 10, im Schnitt bei 6,8 von 10 – ein insgesamt solides, aber unspektakuläres Bild. Der älteste erfasste Titel, „Alaska“ von 2015, entstand, als Pierobon 48 Jahre alt war, der jüngste, „The Holy Boy“ von 2025, mit 58 Jahren. Damit deckt die bei uns gelistete Filmografie einen späteren Abschnitt seiner Laufbahn ab, ohne die früheren, in seiner Biografie beschriebenen Arbeiten aus den 1990er- und 2000er-Jahren zu erfassen.