Alexander der Große (1956)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Rossen |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Historie, Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1956-03-28 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (112 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film beginnt mit einem Triumph: König Philip von Mazedonien feiert die Geburt seines Sohnes Alexander vor versammelten Truppen. Die Erzählung springt zum erwachsenen Alexander, der seinem Vater durch die gewaltsame Zerstörung eines Dorfes seine Entschlossenheit demonstriert. Von dort aus zieht er weiter, unterwirft Griechenland, übernimmt die Führung über die Armee und geht hart gegen jene vor, die sich ihm widersetzen. Sein Feldzug führt ihn schließlich nach Persien, wo er nach einem Sieg berauscht zwischen den Gefallenen tanzt – ein Bild, das ihn unheilvoll mit seinem eigenen Vater spiegelt. Gegen Ende seines kurzen Lebens durchlebt er eine innere Wandlung und bittet um Einheit und Frieden für die Welt.
Entstehungsgeschichte
„Alexander der Große“ entstand 1956 unter der Regie von Robert Rossen. In den Hauptrollen sind Richard Burton als Alexander sowie Fredric March, Claire Bloom und Danielle Darrieux zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Abenteuer, Historie, Drama und Kriegsfilm verweist auf eine Erzählung, die militärische Eroberung mit dem persönlichen Konflikt zwischen Vater und Sohn verknüpft. Dass Alexanders Aufstieg über Gewalt, Bestrafung und Rausch geschildert wird, bevor am Ende eine moralische Wendung steht, zeigt eine Anlage, die den Herrscher nicht nur als Feldherrn, sondern als Figur mit innerem Widerspruch begreift. Die Spiegelung zwischen Vater und Sohn – beide taumelnd zwischen den Toten – deutet darauf hin, dass der Film Macht und ihre Wiederholung als zentrales Thema behandelt statt reiner Schlachtenverherrlichung.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,1 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Bewertungsskala, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1956 und heute liegen fast sieben Jahrzehnte, ein Zeitraum, der den Film deutlich in die frühe Phase historischer Großproduktionen mit antiken Stoffen einordnet. Innerhalb des Genres steht er damit als einer der frühen Versuche, das Leben Alexanders des Großen filmisch als Charakterstudie zwischen Ehrgeiz und später Einsicht zu erzählen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard Burton als Alexander
- Fredric March als Philip of Macedonia
- Claire Bloom als Barsine
- Danielle Darrieux als Olympias
- Barry Jones als Aristotle
- Harry Andrews als Darius
- Stanley Baker als Attalus
- Niall MacGinnis als Parmenio
- Peter Cushing als Memmon
- Michael Hordern als Demosthenes
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Verfügbarkeit
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