Ali (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Mann |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 159 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-12-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 107.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 87.812.729 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (1.924 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film beginnt 1964 in Miami, wo der 22-jährige Cassius Clay gegen Sonny Liston antritt und als krasser Außenseiter Weltmeister wird. Am Tag darauf gibt er seinen Übertritt zur Nation of Islam bekannt und legt den Namen ab, den er den Namen eines Sklavenhalters nennt.
Über zehn Jahre folgt der Film Muhammad Ali: die Weigerung, zum Militärdienst nach Vietnam einzurücken, der Entzug des Titels und der Boxlizenz, drei Jahre ohne Kampf, die Rückkehr, der Bruch mit der Nation of Islam nach dem Mord an Malcolm X — bis zum "Rumble in the Jungle" 1974 in Kinshasa gegen George Foreman.
Entstehungsgeschichte
Die Entwicklung begann 1992, als Produzent Paul Ardaji Muhammad Ali dazu bewegte, den Film zu genehmigen. Michael Mann führte Regie.
Will Smith spielt Ali, Jon Voight den Sportreporter Howard Cosell, Jamie Foxx den Betreuer Drew Bundini Brown und Mario Van Peebles Malcolm X.
Das Budget lag zwischen 107 und 118 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Die Dreharbeiten begannen am 11. Januar 2001 in Los Angeles, New York, Chicago, Miami und in Mosambik.
Will Smith nahm für die Rolle erheblich an Gewicht zu und trainierte über lange Zeit Boxen — er wollte die Kämpfe selbst bestreiten statt sie andeuten zu lassen. Jon Voights Verwandlung in Howard Cosell verlangte umfangreiche Maskenarbeit.
Michael Mann erzählt den Film ungewöhnlich unerklärt: Es gibt keine Rückblenden und keine Erzählstimme, und wer die Zeitgeschichte nicht kennt, muss vieles aus Andeutungen erschließen.
Einordnung & Wirkung
Weltweit spielte der Film 87,7 Millionen Dollar ein und blieb damit deutlich unter seinen Kosten.
Die Kritik urteilte überwiegend wohlwollend: 69 Prozent bei Rotten Tomatoes; Roger Ebert fiel zurückhaltender aus.
Will Smith wurde als bester Hauptdarsteller für den Oscar nominiert, Jon Voight als bester Nebendarsteller. Hinzu kamen Auszeichnungen bei den BET Awards, den Black Reel Awards, den NAACP Image Awards und der Chicagoer Filmkritik.
Bilder








Besetzung & Stab
- Will Smith als Muhammad Ali / Cassius Clay
- Jamie Foxx als Drew 'Bundini' Brown
- Jon Voight als Howard Cosell
- Mario Van Peebles als Malcolm X
- Ron Silver als Angelo Dundee
- Jeffrey Wright als Howard Bingham
- Mykelti Williamson als Don King
- Jada Pinkett Smith als Sonji Roi
- Nona Gaye als Belinda Ali
- Michael Michele als Veronica Porche
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Verfügbarkeit
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