Alice lebt hier nicht mehr (1974)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Martin Scorsese |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1974-12-09 |
| Budget | 1.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 21.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (553 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alice Hyatt lebt in Socorro, New Mexico, verheiratet mit einem Auslieferungsfahrer und Mutter eines aufsässigen elfjährigen Sohnes. Ihr Alltag ist mittelmäßig, ohne Aussicht auf Veränderung. Dann erreicht sie, mitten in einem Gespräch mit ihrer Nachbarin und Vertrauten, die Nachricht, dass ihr Mann bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist.
Der Schock wird zum Wendepunkt. Alice beschließt, ihr Leben von Grund auf umzustellen. Sie verkauft den wenigen Besitz, den sie hat, und macht sich mit ihrem Sohn auf den Weg nach Monterey in Kalifornien — in ihre Geburtsstadt, den einzigen Ort, an dem sie glaubt, ihren Lebenstraum verwirklichen zu können: singen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1974; Martin Scorsese hat ihn inszeniert. Ellen Burstyn steht an erster Stelle der Besetzung, Alfred Lutter folgt, dazu kommen Kris Kristofferson und Harvey Keitel.
Hinter den Kulissen
Liebesfilm und Drama: Die Kombination verrät, dass der Neuanfang nicht nur beruflich, sondern auch emotional verhandelt wird. Die Anlage ist die eines Aufbruchs — eine Frau, die nichts zu verlieren hat, außer dem Sohn, der mitkommt. Dass in der Besetzung so früh ein zweiter Name auf die Hauptdarstellerin folgt, deutet auf eine Geschichte, in der die Beziehung zwischen Mutter und Sohn nicht Beiwerk ist, sondern tragend. Die Reise nach Westen, zurück zur Herkunft, legt eine Erzählung nahe, die unterwegs stattfindet: Das Ziel ist bekannt, der Weg stellt die Fragen. Der Traum vom Singen gibt dem Ganzen eine Richtung, ohne dass verraten wird, ob er sich erfüllt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 bewegt sich die Bewertung im soliden oberen Mittelfeld, gestützt auf wenige hundert Stimmen. Für einen Film, der 52 Jahre zurückliegt, zeigt das ein anhaltendes, wenn auch nicht breites Interesse. Innerhalb des Dramas steht er für die Erzählung vom weiblichen Neubeginn, die mit einem Verlust anfängt und die Frage nach dem eigenen Traum ins Zentrum rückt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ellen Burstyn als Alice Hyatt
- Alfred Lutter als Tommy
- Kris Kristofferson als David
- Harvey Keitel als Ben Eberhardt
- Diane Ladd als Flo
- Lelia Goldoni als Bea
- Billy Green Bush als Donald Hyatt
- Jodie Foster als Audrey
- Valerie Curtin als Vera
- Vic Tayback als Mel
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Verfügbarkeit
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