Anastasia (1956)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anatole Litvak |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1956-12-13 |
| Budget | 3.520.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (192 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In den Reihen russischer Emigranten kursiert eine verlockende Aussicht: zehn Millionen englische Pfund, die auf die verschollene Zarentochter Anastasia warten. Niemand weiß, ob sie noch lebt, und genau diese Ungewissheit will General Bounine für sich nutzen. Er sucht eine Frau, die glaubwürdig genug wirkt, um vor der Bank als Anastasia aufzutreten, und findet in der zurückgezogenen, schwermütigen Anna Anderson die passende Kandidatin. Doch mit jeder gemeinsamen Stunde wächst in ihm ein Zweifel an seinem eigenen Plan: Was, wenn er tatsächlich die echte Zarentochter vor sich hat?
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1956 unter der Regie von Anatole Litvak. In den Hauptrollen sind Ingrid Bergman, Yul Brynner, Helen Hayes und Akim Tamiroff zu sehen. Es handelt sich um ein Drama mit deutlichen Zügen eines Liebesfilms.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Ein Betrugsplan, der auf kühler Berechnung beruht, verschiebt sich zunehmend zu einer Frage der Identität und des Gefühls. Bounine tritt als Strippenzieher an, doch die Geschichte lässt seine Sicherheit bröckeln, sobald er Anna näher kennenlernt. Damit wird der äußere Konflikt um Erbschaft und Geld zum Anlass für eine innere Auseinandersetzung mit der Frage, wer jemand wirklich ist – und ob eine zugewiesene Rolle sich in echtes Fühlen verwandeln kann. Dass die Titelfigur selbst lange im Ungewissen bleibt, verstärkt diese Spannung zwischen Inszenierung und Wahrheit, die die Handlung trägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit der Entstehung 1956 sind mittlerweile fast sieben Jahrzehnte vergangen, was den Film klar in die Frühzeit des Nachkriegskinos einordnet, in der historische Stoffe mit persönlichen Dramen verknüpft wurden. Innerhalb der Liebesfilme mit historischem Hintergrund steht er für eine Erzählweise, die politische und emotionale Fragen eng miteinander verzahnt, statt sie getrennt zu behandeln.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ingrid Bergman als Anna Koreff / Anastasia
- Yul Brynner als General Sergei Pavlovich Bounine
- Helen Hayes als Dowager Empress Maria Feodorovna
- Akim Tamiroff als Boris Adreivich Chernov
- Martita Hunt als Baroness Elena von Livenbaum
- Felix Aylmer als Chamberlain
- Sacha Pitoëff als Piotr Ivanovich Petrovin
- Ivan Desny als Prince Paul von Haraldberg
- Natalie Schafer als Irina Lissemskaia / Nini
- Grégoire Gromoff als Stepan
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Verfügbarkeit
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