Akim Tamiroff
Werdegang
Akim Tamiroff wurde am 29. Oktober 1899 in Tiflis, Georgien, geboren und starb am 17. September 1972 in Palm Springs, Kalifornien. Der russisch-amerikanische Schauspieler armenischer Herkunft absolvierte eine Ausbildung an der Moskauer Schauspielschule und blieb 1932 nach einer USA-Tournee in Amerika. Wegen seiner untersetzten Statur, dunklen Haaren, dicken Augenbrauen und seines schweren russischen Akzents wurde er häufig als Ausländer verschiedenster Nationalitäten besetzt. Nach ersten größeren Rollen ab Mitte der 1930er Jahre folgte 1937 seine erste Hauptrolle in „The Great Gambini". 1943 erhielt er für seine Rolle des Guerilleros Pablo in „Wem die Stunde schlägt" einen Golden Globe als bester Nebendarsteller sowie eine Oscar-Nominierung. In den 1950er Jahren arbeitete er mehrfach mit Orson Welles zusammen, unter anderem in „Herr Satan persönlich!" und „Im Zeichen des Bösen". In den 1960er Jahren war er überwiegend in europäischen Produktionen zu sehen, seinen letzten Auftritt hatte er 1970.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sechs Filme mit Akim Tamiroff als Schauspieler verzeichnet, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1943 bis 1965, einer Zeitspanne von 22 Jahren. Genremäßig zeigt sich eine breite Streuung: Krimi, Drama, Mystery, Science Fiction, Kriegsfilm, Thriller, Liebesfilm, Historie und Abenteuer sind vertreten, ohne klare Schwerpunktsetzung auf ein einzelnes Genre. Zwischen seinem Geburtsjahr und dem ersten gelisteten Titel liegen 44 Jahre, bis zum letzten verzeichneten Titel 66 Jahre.
Einordnung
Die sechs bei uns bewerteten Filme liegen zwischen 6,5 und 7,4 von 10 Punkten, im Schnitt bei 6,9. Damit bewegen sich alle Titel in einem vergleichsweise engen, soliden Bereich ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Die Spannbreite der Bewertungen deckt sich mit der thematischen Vielfalt der Filme, von „Fünf Gräber bis Kairo" und „Wem die Stunde schlägt" aus den frühen 1940er Jahren bis zu „Lemmy Caution gegen Alpha 60" aus dem Jahr 1965.