Yul Brynner
Werdegang
Yul Brynner wurde am 11. Juli 1920 in Wladiwostok als Sohn des schweizerisch-mongolischen Erfinders und Schweizer Konsuls in Russland, Boris Julievich Brynner, und der russischen Arzttochter Marussia Blagowidowa geboren. Er besaß das Bürgerrecht der schweizerischen Gemeinde Möriken-Wildegg im Aargau. Wegen seiner mongolischen Abstammung nannte er sich gelegentlich Taidje Khan. Nach eigener Aussage hatte ein Elternteil eine Romaherkunft. Brynner war Ehrenpräsident der International Romani-Union und engagierte sich in den 1970er Jahren aktiv für die Bestrebungen der Roma, sich international zusammenzuschließen und Anerkennung zu erlangen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind acht Filme mit Yul Brynner als Schauspieler vertreten, Serien finden sich nicht darunter. Die Titel stammen aus den Jahren 1956 bis 1976, decken also eine Zeitspanne von zwei Jahrzehnten ab. Der älteste Titel entstand 36 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 56 Jahre danach. Das Genrespektrum ist breit gefächert und umfasst Drama, Historie, Western, Action, Abenteuer, Liebesfilm, Science Fiction, Kriegsfilm und Thriller – neun Genres bei acht Titeln, was auf vielseitige Rollen in unterschiedlichen Stoffen hindeutet, von historischen Großproduktionen wie „Die Zehn Gebote" und „Der König und Ich" bis zu Science-Fiction-Filmen wie „Westworld" und dessen Fortsetzung „Futureworld".
Einordnung
Die acht Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 5,9 und 7,8, im Schnitt 6,8 von 10. Die am besten bewerteten Filme, „Die Zehn Gebote" mit 7,8 und „Die glorreichen Sieben" mit 7,5, liegen am Beginn beziehungsweise in der Mitte der erfassten Zeitspanne, während die Fortsetzung „Futureworld" aus dem Jahr 1976 mit 5,9 den niedrigsten Wert der Filmografie aufweist. Insgesamt zeigt sich eine über zwanzig Jahre gleichmäßig verteilte, durchgehend solide bewertete Filmreihe.