Auf Liebe und Tod (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | François Truffaut |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi, Mystery |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-08-10 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (227 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In Hyères betreibt Julien Vercel eine Immobilienagentur, doch sein Leben gerät aus den Fugen, als er während einer Jagdgesellschaft verdächtigt wird, Monsieur Massoulier ermordet zu haben, einen der Liebhaber seiner Frau Marie-Christine. Die Indizienlage spricht gegen ihn, und die Situation spitzt sich weiter zu, als Marie-Christine selbst in der ehelichen Wohnung ermordet aufgefunden wird. Kommissar Santelli übernimmt die Ermittlungen, während Vercel sich versteckt hält und seine Sekretärin Barbara Becker bittet, auf eigene Faust nachzuforschen. Über zahlreiche Wendungen und unerwartete Verwicklungen kommt Barbara dem tatsächlichen Täter immer näher.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1983 unter der Regie von François Truffaut. In den Hauptrollen sind Fanny Ardant als Barbara Becker und Jean-Louis Trintignant als Julien Vercel zu sehen, an ihrer Seite stehen Philippe Laudenbach und Jean-Pierre Kalfon. Es handelt sich um einen Spielfilm, der Komödie, Krimi und Mystery-Elemente miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Krimi und Mystery deutet darauf hin, dass die Geschichte weniger auf düstere Spannung als auf ein spielerisches Verwirrspiel setzt, bei dem Verdächtigungen, Zufälle und falsche Fährten Raum für Situationskomik lassen. Dass ausgerechnet die Sekretärin zur eigentlichen Ermittlerin wird, während der eigentliche Verdächtige sich versteckt, verschiebt die klassische Krimi-Konstellation: Nicht die Polizei, sondern eine Nebenfigur mit „markanter Persönlichkeit“ treibt die Aufklärung voran. Die Anlage mit mehreren Morden im privaten Umfeld und wechselnden Verdächtigen erzeugt eine verschachtelte Handlung, die auf immer neue Wendungen setzt, statt auf eine geradlinige Auflösung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer eher schmalen, im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl zählt der Film zu den Titeln, die kein breites Massenpublikum erreicht, aber ein konstant positives Echo bei denjenigen finden, die ihn gesehen haben. Seit seiner Entstehung 1983 liegen mittlerweile über vier Jahrzehnte, was ihn innerhalb der Krimi-Komödien seiner Zeit verortet, ohne dass sich daraus eine besondere Stellung im Genre ablesen ließe. Die Kombination aus Mordfall, Verwechslungen und leichtfüßigem Ton bleibt der prägende Zug des Films.
Bilder


Besetzung & Stab
- Fanny Ardant als Barbara Becker
- Jean-Louis Trintignant als Julien Vercel
- Philippe Laudenbach als Maître Clément
- Jean-Pierre Kalfon als Massoulier's brother (The Priest)
- Philippe Morier-Genoud als Supt. Santelli
- Caroline Silhol als Marie-Christine Vercel
- Xavier Saint-Macary als Bertrand Fabre
- Jean-Louis Richard als Louison
- Anik Belaubre als Paule Delbecq
- Pascale Pellegrin als Secretarial Candidate
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Verfügbarkeit
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