Fahrenheit 451 (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | François Truffaut |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-09-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (1.112 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem utopischen Polizeistaat sind Bücher verboten, und Lesen steht unter Strafe. Feuerwehreinheiten überwachen Verdächtige, spüren verbotene Buchbesitzer auf und vernichten jedes bedruckte Papier. Zu einer dieser verhassten Einheiten gehört Montag, der seine Arbeit liebt und seit fünf Jahren nie eine Frage gestellt hat. Dann lernt er Clarisse kennen, und plötzlich erscheint ihm seine Ehefrau Linda, die ihre Tage mit Tabletten und Fernsehen verbringt, entsetzlich langweilig. Heimlich entzieht er sich der kontrollierten Welt und beginnt nachts zu lesen, obwohl er weiß, dass dies tödliche Folgen haben kann.
Entstehungsgeschichte
François Truffaut inszenierte den Film, der 1966 erschien. Julie Christie, Oskar Werner, Cyril Cusack und Anton Diffring bilden die Besetzung. Die Freigabe gilt ab 12 Jahren, was zu einer Erzählung passt, deren Bedrohung eher aus Kontrolle und Anpassungsdruck als aus dargestellter Gewalt entsteht.
Hinter den Kulissen
Drama und Science Fiction greifen hier auf ungewöhnliche Weise ineinander. Der Entwurf eines Staates, der Bücher verbrennt, liefert den Rahmen, doch erzählt wird kein Umsturz, sondern die Veränderung eines Einzelnen. Bemerkenswert ist die Umkehrung des Berufsbildes: Eine Feuerwehr, die Feuer nicht löscht, sondern legt, macht die Verkehrung der Verhältnisse in einem einzigen Bild sichtbar. Der Wendepunkt ist entsprechend leise angelegt, es ist eine Begegnung und danach ein Blick auf das eigene Zuhause, der nicht mehr zurückgenommen werden kann. Zwei Frauenfiguren markieren die beiden möglichen Leben, zwischen denen Montag steht.
Einordnung & Wirkung
7,1 von 10 bei über tausend Stimmen bedeuten eine deutlich überdurchschnittliche Bewertung bei überschaubarer Beteiligung. 60 Jahre nach dem Erscheinen zeigt sich, wie wenig dieser Zukunftsentwurf auf technische Ausstattung angewiesen ist: Seine Wirkung beruht auf einer gesellschaftlichen Annahme, nicht auf Apparaten. Innerhalb der Science Fiction steht der Film damit auf der literarisch-nachdenklichen Seite des Genres, näher am Kammerspiel als am Spektakel.
Bilder








Besetzung & Stab
- Julie Christie als Clarisse / Linda Montag
- Oskar Werner als Guy Montag
- Cyril Cusack als Captain Beatty
- Anton Diffring als Fabian / Headmistress
- Jeremy Spenser als Man with the Apple
- Bee Duffell als Book Woman
- Alex Scott als Book Person: 'The Life of Henry Brulard'
- Gillian Aldam als Judoka Woman (uncredited)
- Michael Balfour als Book Person: Machiavelli's 'The Prince' (uncredited)
- Ann Bell als Doris (uncredited)
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Verfügbarkeit
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