Augen der Angst (1960)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Powell |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1960-04-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 150.000 $ |
| Einspielergebnis | 83.957 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (929 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach außen wirkt Mark wie ein unscheinbarer Kameramann; tagsüber arbeitet er in einem Fotostudio. Seine düsteren Geheimnisse kennt niemand. Als Kind wurde er von seinem Vater für Experimente in einer Psychiatrie missbraucht: Jede Nacht weckte dieser ihn, versetzte ihn in Angst und Schrecken und hielt seine Reaktionen minutiös fest. Dieser Horror hat sich in Mark eingebrannt. Als Erwachsener geht er einem krankhaften Zwang nach. Er überredet Frauen – Statistinnen oder Prostituierte –, sich von ihm filmen zu lassen, richtet ihnen bei laufender Kamera das Objektiv ins Gesicht und tötet sie mit einem am Stativ befestigten Messer. Anschließend sieht er sich die kurzen Streifen an, um die Todesangst in den Augen der Opfer zu betrachten. Eines Tages lernt er Helen kennen, die Tochter seiner Vermieterin, die von alldem nichts ahnt.
Entstehungsgeschichte
Michael Powell inszenierte den Film, der 1960 herauskam. Karlheinz Böhm, Moira Shearer, Anna Massey und Maxine Audley bilden die Besetzung. Freigegeben ist der Titel ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Horror, Thriller und Krimi laufen hier zusammen, doch die Anlage ist ungewöhnlich: Der Täter ist von Beginn an bekannt, und die Erzählung folgt seinem Blick. Damit entfällt das Rätsel, und an seine Stelle tritt eine Unbehaglichkeit, die aus dem Apparat selbst kommt. Das Filmen ist nicht Beiwerk, sondern Tatmittel, und die Vorgeschichte aus der Kindheit liefert weniger eine Entschuldigung als eine Beschreibung der Wiederholung. Dass eine Figur außerhalb dieses Systems auftaucht, verändert die Bauweise: Sie zwingt den Blick, der bisher nur registriert hat, zu einer Beziehung.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 Punkten liegt die Bewertung deutlich über dem Durchschnitt, gestützt auf einige hundert abgegebene Stimmen. 66 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film unter jenen Horrorstoffen einzuordnen, die ihre Wirkung nicht aus dem Gezeigten, sondern aus der Position der Kamera beziehen. Die Freigabe ab zwölf Jahren wirkt aus heutiger Sicht niedrig angesetzt; der Stoff verlangt eine Bereitschaft, den Blick eines Täters auszuhalten, ohne dass er entlastet würde.
Bilder








Besetzung & Stab
- Karlheinz Böhm als Mark Lewis
- Moira Shearer als Vivian
- Anna Massey als Helen Stephens
- Maxine Audley als Mrs. Stephens
- Brenda Bruce als Dora
- Miles Malleson als Elderly Gentleman Customer
- Esmond Knight als Arthur Baden
- Martin Miller als Dr. Rosen
- Michael Goodliffe als Don Jarvis
- Jack Watson als Chief Insp. Gregg
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Verfügbarkeit
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