Die roten Schuhe (1948)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Powell |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 133 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1948-09-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 500.000 $ |
| Einspielergebnis | 10.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (772 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Für die junge Victoria Page geht ein Wunsch in Erfüllung: Der Impresario Lermontov holt sie in seine Balletttruppe. Mit dem Ballett „Die roten Schuhe“ steigt sie zur gefeierten Primaballerina auf. Doch der Aufstieg hat einen Preis, und er wird nicht in Proben gemessen. Victoria steht zwischen zwei Bindungen – der Liebe zum Komponisten Julian Craster und der Verehrung für den dämonischen Lermontov, der ihr Talent entdeckt hat und es zugleich für sich beansprucht. Zwischen beiden Ansprüchen lässt sich nicht vermitteln; die Erzählung führt sie auf einen Abgrund zu, ohne ihr einen Ausweg anzubieten.
Entstehungsgeschichte
Michael Powell inszenierte den Film, der 1948 erschien. Die tragenden Rollen liegen bei Adolf Wohlbrück, Marius Goring, Moira Shearer und Robert Helpmann. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren. Dass mehrere Figuren des Ensembles aus dem Bühnentanz kommen, prägt die Anlage des Stoffs sichtbar.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm kommen zusammen, und die Motive legen offen, worum sich alles dreht: Tanz, Tanzaufführung, Balletttänzer, Komponist, London, eine neue Liebe. Der Stoff verschränkt zwei Ebenen, die einander spiegeln – das Ballett, das aufgeführt wird, und das Leben der Tänzerin, die es aufführt. Was auf der Bühne als Rolle beginnt, greift auf ihre Wirklichkeit über. Die Konstellation ist dabei streng: eine Künstlerin, ein Mann, der ihr Gefühl beansprucht, ein zweiter, der ihre Kunst beansprucht. Der Konflikt entsteht nicht aus einem Missverständnis, sondern daraus, dass beide Ansprüche berechtigt sind und sich trotzdem ausschließen.
Einordnung & Wirkung
8,0 von 10 ist eine hohe Bewertung, wenngleich die Zahl der abgegebenen Stimmen im mittleren dreistelligen Bereich liegt. 78 Jahre trennen den Film von der Gegenwart – ein Abstand, in dem sich das Bild eines Werks normalerweise längst gesetzt hat. Innerhalb des Melodrams gehört er zu den Arbeiten, die den künstlerischen Beruf selbst zum Gegenstand machen, statt ihn nur als Kulisse zu nutzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anton Walbrook als Boris Lermontov
- Marius Goring als Julian Craster
- Moira Shearer als Victoria Page
- Robert Helpmann als Ivan Boleslawsky
- Léonide Massine als Grischa Ljubov
- Albert Bassermann als Sergei Ratov
- Ludmilla Tchérina als Irina Boronskaja
- Esmond Knight als Livy
- Jean Short als Terry
- Gordon Littmann als Ike
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Verfügbarkeit
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