Barfuß durch die Hölle - 3. Teil: ...und dann kam das Ende (1961)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Masaki Kobayashi |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama, Historie |
| Laufzeit | 190 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1961-01-28 |
| TMDB-Bewertung | 8,4 (225 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kaji, ein japanischer Soldat mit einst überzeugten marxistischen Idealen, gerät in sowjetische Kriegsgefangenschaft und landet in einem Gulag. Dort muss er erfahren, wie weit die Realität hinter dem Lagerdraht von den Vorstellungen entfernt ist, die er einst über die sowjetische Sache hegte. Folter und Willkür bestimmen den Alltag, und Kajis Weg durch dieses System bildet den Kern der Erzählung, deren Ausgang hier nicht vorweggenommen werden soll.
Entstehungsgeschichte
Der Film aus dem Jahr 1961 stammt von Regisseur Masaki Kobayashi und bildet den dritten Teil einer Trilogie. In den Hauptrollen sind Tatsuya Nakadai, Michiyo Aratama (新珠三千代), Tamao Nakamura (中村玉緒) und Yūsuke Kawazu zu sehen. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriegsfilm, Drama und historischem Stoff verweist auf eine Erzählung, die den Krieg nicht als Kulisse für Heldentum nutzt, sondern als Rahmen, in dem politische Überzeugungen an der Wirklichkeit zerbrechen. Dass ein Protagonist mit linken Sympathien ausgerechnet in einem sowjetischen Lager mit Folter und Sadismus konfrontiert wird, macht deutlich, dass es dem Film um die Kluft zwischen Ideologie und gelebter Erfahrung geht. Die Anlage als Schlussteil einer größeren Erzählung legt nahe, dass hier Konsequenzen aus zuvor entwickelten Konflikten gezogen werden, ohne dass die vorangegangenen Ereignisse hier ausgebreitet werden müssen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 8,4 gehört der Film zu den sehr hoch bewerteten Titeln seines Genres, wenn auch die zugrundeliegende Stimmenzahl mit gut zweihundert Stimmen überschaubar bleibt und die Bewertung damit eher als Hinweis denn als breit abgesichertes Urteil zu lesen ist. Seit der Entstehung 1961 sind mehr als sechzig Jahre vergangen, was den Film klar in die Nachkriegszeit der japanischen Filmgeschichte einordnet, in der die Auseinandersetzung mit Krieg, Ideologie und individuellem Leid ein wiederkehrendes Thema war. Innerhalb des Kriegsfilms nimmt der Titel durch seine Konzentration auf ein Gefangenenlager und die innere Erschütterung seines Protagonisten eine Position ein, die weniger auf äußere Schlachten als auf die psychische und moralische Zermürbung eines Einzelnen zielt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tatsuya Nakadai als Kaji
- Michiyo Aratama als Michiko
- Tamao Nakamura als Hinannmin no Shôjo
- Yūsuke Kawazu als Terada Nitôhei
- Chishū Ryū als Hinanmin no Chôrô
- Taketoshi Naitō als Tange Ittôhei
- Kyôko Kishida als Ryûko
- Reiko Hitomi als Umeko
- Keijirō Morozumi als Hironaka Gôchô
- Koji Kiyomura als Hikita Ittôhei
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Verfügbarkeit
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