Barfuß durch die Hölle - 2. Teil: Die Straße zur Ewigkeit (1959)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Masaki Kobayashi |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama, Historie |
| Laufzeit | 178 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1959-11-20 |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (232 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kaji wird zum Soldaten der kaiserlichen japanischen Armee eingezogen. Im Camp setzt er seinen Kampf gegen Willkür und Ungerechtigkeit fort, die das militärische System prägen, sowohl von Seiten der Offiziere als auch im Verhältnis zwischen Veteranen und Rekruten. Besonders der schwache und ängstliche Soldat Obara wird zur Zielscheibe von Demütigungen, nachdem er während einer Übung zusammengebrochen ist – ein Druck, der ihn in den Selbstmord treibt. Als Kajis Frau Michiko das Lager besucht, wird den beiden eine gemeinsame Nacht in einem Lagerraum gestattet. Trotz seiner als kommunistisch geltenden Überzeugungen wird Kaji für seinen Mut anerkannt und zum Gefreiten befördert – auch in der Absicht, ihn den patriotischen Kriegsidealen gefügiger zu machen. Der Weg führt schließlich in eine Schlacht gegen russische Truppen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1959 unter der Regie von Masaki Kobayashi und ist als zweiter Teil einer Kriegsdrama-Trilogie mit historischem Hintergrund angelegt. Tatsuya Nakadai spielt die Hauptrolle des Kaji, an seiner Seite stehen 新珠三千代, 桂小金治 und 多々良純.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Kriegsfilm, Drama und historischem Stoff zeigt sich in der Anlage der Geschichte als Kette individueller Schicksale innerhalb eines starren militärischen Apparats. Die Erzählung stellt dem System der Hierarchien und Demütigungen die Figur eines Einzelnen entgegen, dessen Haltung mit den Erwartungen an Gehorsam und Patriotismus kollidiert. Dass private Momente wie der Besuch der Ehefrau nur unter Aufsicht und in kargen Räumen möglich sind, unterstreicht, wie sehr das militärische Leben persönliche Bindungen einschränkt. Der Bogen von der Rekrutierung über innere Konflikte bis zur Front macht deutlich, dass es weniger um Kampfhandlungen als um die moralische Zerreißprobe des Protagonisten geht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 8,2 bei einer noch vergleichsweise schmalen Stimmenbasis zählt der Film zu den hoch bewerteten Werken seines Genres. Der Abstand zur Gegenwart beträgt mehr als sechs Jahrzehnte, was den Titel innerhalb der Geschichte des japanischen Kriegsfilms und Kobayashis Trilogie als frühes Beispiel eines gesellschaftskritischen, historisch verankerten Dramas erscheinen lässt. Innerhalb des Kriegsfilmgenres hebt sich der Ansatz durch seine Konzentration auf innere Konflikte und moralische Fragen von rein handlungsorientierten Erzählungen ab.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tatsuya Nakadai als Kaji
- Michiyo Aratama als Michiko
- Kokinji Katsura als Sasa Nitôhei
- Jun Tatara als Hino Jun'i
- Michirō Minami als Yoshida Jôtôhei
- Kei Satō als Shinjô Ittôhei
- Kunie Tanaka als Obara Nitôhei
- Ryōhei Uchida als Hashitani Gunsô
- Kan Yanagiya als Tanoue Nitôhei
- Kenjiro Uemura als Bannai Jôtôhei
Weitere Filme von Masaki Kobayashi
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.