Basquiat (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Julian Schnabel |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-08-09 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 3.300.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.022.292 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (325 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kaum ist er entdeckt, wird der junge Graffitikünstler Jean Michel Basquiat schon als eines der größten Talente der New Yorker Kunstszene gehandelt. Er findet Zugang zum kleinen Kreis der Vertrauten um Andy Warhol. Seine Bilder sind bei wichtigen Museen und Sammlern gefragt, und die Medien stürzen sich mit Hingabe auf den ersten schwarzen Künstler, der in der überwiegend von Weißen beherrschten Kunstwelt Erfolg hat.
Doch während sein Stern weiter steigt, beugt sich Basquiat immer tiefer unter der Last des eigenen Erfolgs. Er sucht Zuflucht in Alkohol und Drogen, und sein Leben nimmt eine verhängnisvolle Richtung.
Entstehungsgeschichte
Julian Schnabel führte Regie bei diesem Drama, das 1996 erschien. Zur Besetzung zählen Jeffrey Wright, Michael Wincott, Benicio del Toro und Claire Forlani. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama und Historie verbinden sich in einer Geschichte über eine reale Figur der Kunstwelt. Der Film verfolgt einen Aufstieg, der schneller verläuft, als sein Held ihn verarbeiten kann. Das Tempo des Erfolgs wird damit selbst zum Konflikt.
Im Zentrum stehen mehrere Spannungsfelder. Da ist zum einen der Weg von der Straße in die Museen, vom Graffiti zur gefeierten Malerei. Da ist zum anderen die Frage der Hautfarbe in einem Umfeld, das fast ausschließlich weiß geprägt ist. Die mediale Aufmerksamkeit richtet sich nicht nur auf die Bilder, sondern auf den Künstler als Ausnahmeerscheinung, und genau das erhöht den Druck.
Der Kreis um Andy Warhol steht für die Welt, in die Basquiat aufgenommen wird, mit all ihren Versprechen und Abhängigkeiten. Alkohol und Drogen erscheinen in dieser Anlage nicht als Randthema, sondern als Ausdruck einer Überforderung. Die Geschichte fragt damit, was Ruhm aus einem Menschen macht, der ihn nicht gesucht hat.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 Punkten fällt die Bewertung solide aus, getragen von einigen hundert Stimmen. Seit dem Erscheinen sind 30 Jahre vergangen.
Im Feld der Künstlerbiografien gehört der Film zu den Werken, die sich weniger für die Entstehung einzelner Bilder interessieren als für den Menschen hinter ihnen. Der Blick auf Kunstmarkt, Hautfarbe und Ruhm macht ihn zu einem Porträt über die Schattenseiten plötzlichen Erfolgs.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jeffrey Wright als Jean Michel Basquiat
- Michael Wincott als Rene Ricard
- Benicio del Toro als Benny Dalmau
- Claire Forlani als Gina Cardinale
- David Bowie als Andy Warhol
- Dennis Hopper als Bruno Bischofberger
- Gary Oldman als Albert Milo
- Christopher Walken als The Interviewer
- Willem Dafoe als The Electrician
- Jean-Claude La Marre als Shenge
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Verfügbarkeit
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