Julian Schnabel
Werdegang
Julian Schnabel wurde am 26. Oktober 1951 geboren und wurde zunächst als bildender Künstler bekannt. In den 1980er-Jahren erlangte er internationale Aufmerksamkeit durch seine sogenannten „Plate Paintings" – großformatige Gemälde auf zerbrochenem Geschirr. Als Filmemacher führte er unter anderem bei „Before Night Falls" Regie, mit dem Javier Bardem seinen Durchbruch feierte, sowie bei „Schmetterling und Taucherglocke". Schnabel wird zudem als Gewinner eines Golden Globe, eines BAFTA, eines César sowie der Goldenen Palme genannt, außerdem mit zwei Nominierungen für den Goldenen Löwen und einer Oscar-Nominierung.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind vier Titel von Julian Schnabel als Regisseur vertreten, allesamt Spielfilme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1996 bis 2018, decken also eine Zeitspanne von 22 Jahren ab. Den Anfang macht „Basquiat" (1996), rund 45 Jahre nach seiner Geburt, das bislang letzte Werk ist „Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit" (2018), erschienen 67 Jahre nach seinem Geburtsjahr. Thematisch bewegen sich die Filme zwischen Drama und Historie, dazu zählen auch „Schmetterling und Taucherglocke" (2007) und „Bevor es Nacht wird" (2000).
Einordnung
Die vier Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 6,6 und 7,6 von 10, im Schnitt 7,0. Am besten schneidet „Schmetterling und Taucherglocke" mit 7,6 ab, gefolgt von „Bevor es Nacht wird" mit 7,0. „Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit" liegt bei 6,7, „Basquiat" bei 6,6. Die Bewertungen bewegen sich damit insgesamt in einem einheitlichen Rahmen, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel liegen 22 Jahre, was auf eine über längere Zeit verteilte, aber schmale Regiearbeit im Katalog hindeutet.