Benedetta (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paul Verhoeven |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-07-09 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 24.350.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.652.725 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (1.210 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Italien im 17. Jahrhundert: Hinter den Mauern des Klosters von Pescia gerät die Ordnung ins Wanken, als am Körper der Novizin Benedetta Carlini die Wundmale Christi auftreten. Die Oberhäupter der katholischen Kirche reagieren alarmiert und zweifeln zunächst an der Echtheit der Stigmata. Benedetta steigt dennoch als „Auserwählte Gottes“ zur Äbtissin auf. Das Amt bringt ihr Privilegien innerhalb der Ordensgemeinschaft, und eben diese Privilegien erleichtern ihr ein Doppelleben, von dem niemand wissen soll: Die Nonnenschülerin Bartolomea führt sie in die Geheimnisse körperlicher Lust ein. Felicita, die früher dem Kloster vorstand, verfolgt die Vorgänge aufmerksamer als die übrigen und kommt dem verbotenen Treiben nach und nach auf die Spur.
Entstehungsgeschichte
Bei dem 2021 erschienenen Spielfilm führte Paul Verhoeven Regie. Virginie Efira übernimmt die Titelrolle, Daphné Patakia spielt Bartolomea und Charlotte Rampling die Felicita; außerdem gehört Lambert Wilson zur Besetzung. Wer den Film sehen möchte, muss mindestens 16 Jahre alt sein.
Hinter den Kulissen
Drei Genres kommen zusammen — Historie, Drama und Liebesfilm —, und eine wahre Begebenheit liegt zugrunde. Die Kombination legt die Bauart offen: Der historische Rahmen liefert die Regeln, an denen sich die Figuren reiben, das Drama entsteht aus dem Zusammenprall von Glaubensanspruch und Begehren, und die Liebesgeschichte spielt sich in einer Institution ab, die sie nicht vorsieht. Dass die Stigmata Aufstieg und Verdachtsmoment zugleich sind, hält die Frage nach Echtheit oder Berechnung über die ganze Erzählung offen, ohne sie früh zu beantworten. Die Handlung bleibt dabei nah an der Klosterhierarchie: Wer aufsteigt, gewinnt Spielraum, wer absteigt, gewinnt Zeit zum Beobachten.
Einordnung & Wirkung
5 Jahre nach dem Erscheinen liegt die Durchschnittsbewertung bei 6,6 von 10, abgegeben wurden Stimmen im vierstelligen Bereich. Der Wert bewegt sich im oberen Mittelfeld und fällt damit freundlicher aus, als es der Stoff mit seiner Mischung aus Glaubensfrage und Körperlichkeit erwarten ließe. Innerhalb des Historiendramas steht der Film auf der zugespitzten Seite: Er behandelt Religion nicht als Kulisse, sondern als das Feld, auf dem die Machtfrage ausgetragen wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Virginie Efira als Sister Benedetta Carlini
- Charlotte Rampling als Sister Felicita
- Daphné Patakia als Bartolomea
- Lambert Wilson als Nuncio
- Olivier Rabourdin als Alfonso Cecchi
- Louise Chevillotte als Sister Christina
- Hervé Pierre als Paolo Ricordati
- Clotilde Courau als Midea Carlini
- David Clavel als Giuliano Carlini
- Guilaine Londez als Sister Jacopa
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Verfügbarkeit
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