Blair Witch (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Adam Wingard |
|---|---|
| Genre | Thriller, Horror |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-09-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 45.172.994 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (2.087 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
James Donahue war vier, als seine Schwester Heather 1994 im Wald bei Burkittsville verschwand. Zwanzig Jahre später taucht im Internet ein Video auf, in dem er kurz eine Gestalt zu erkennen glaubt, die sie sein könnte.
Er zieht mit vier Begleitern los, ausgerüstet mit Ohrkameras, einer Drohne und GPS. Die Technik hilft nicht: Das GPS zeigt Unsinn an, die Nacht dauert länger als eine Nacht, und der Wald bringt die Gruppe immer wieder an dieselbe Stelle zurück. Was im ersten Film nur zu hören war, wird hier gezeigt — was manche als Gewinn und andere als Verlust bewerten.
Entstehungsgeschichte
Das Vorhaben lief unter dem Titel "The Woods" und wurde als eigenständiger Waldhorrorfilm beworben. Lionsgate hatte Adam Wingard und Simon Barrett bereits 2013 dafür gewonnen.
Barrett hat den Ansatz beschrieben: mehr Figuren als im Original, um mehr Schreckmomente zu ermöglichen, dazu die Idee, Einheimische aus Burkittsville in die Gruppe aufzunehmen.
Die Geheimhaltung war Absicht — man wollte vermeiden, dass sich im Vorfeld Ablehnung im Netz aufbaut. Erst bei der Premiere auf der Comic-Con in San Diego am 22. Juli 2016 erfuhr das Publikum, dass es sich um eine Fortsetzung von "Blair Witch Project" handelte.
Hinter den Kulissen
Das Budget lag bei 5 Millionen Dollar, für die Werbung kamen rund 20 Millionen hinzu — also das Vierfache der Herstellungskosten.
Der Film lief am 11. September 2016 beim Festival in Toronto und ab dem 16. September regulär.
Einordnung & Wirkung
Weltweit spielte er 45,2 Millionen Dollar ein, davon 20,8 Millionen in den USA und 24,4 Millionen international.
Die Kritik blieb geteilt (38 Prozent bei Rotten Tomatoes, 47 von 100 bei Metacritic). Auffällig ist das Publikumsurteil: ein D plus bei CinemaScore — ein für einen Kinostart ungewöhnlich schlechter Wert.
Der Fall gilt als Beispiel dafür, dass die Geheimhaltung eines Titels zwar Aufmerksamkeit erzeugt, die geweckte Erwartung aber auch gegen den Film arbeiten kann.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Allen McCune als James Donahue
- Callie Hernandez als Lisa Arlington
- Brandon Scott als Peter Jones
- Corbin Reid als Ashley Bennett
- Valorie Curry als Talia
- Wes Robinson als Lane
- Heather Donahue als Heather (archive footage)
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Verfügbarkeit
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