Bonjour Tristesse (1958)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Otto Preminger |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1958-01-15 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Einspielergebnis | 13.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (149 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Cecile tanzt in Paris mit ihrem Vater Raymond, doch die Leichtigkeit will nicht zurückkehren. Der Grund liegt einige Monate zurück, in Südfrankreich, wo Vater und Tochter unbeschwert und dekadent in den Tag hinein lebten. Diese Idylle bekommt Risse, als Anne, eine frühere Liebe Raymonds, in der Villa auftaucht und dieser offen von Heirat spricht. Cecile sieht ihren gewohnten Lebensstil bedroht und beginnt, gegen die Verbindung der beiden Erwachsenen zu intrigieren. Was als jugendliches Machtspiel beginnt, entwickelt sich zu etwas, das sich nicht mehr zurücknehmen lässt.
Entstehungsgeschichte
"Bonjour Tristesse" entstand 1958 unter der Regie von Otto Preminger. In den Hauptrollen sind Deborah Kerr, David Niven, Jean Seberg und Mylène Demongeot zu sehen. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben und als Drama mit Liebesfilm-Elementen angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm verweist auf eine Erzählung, in der Gefühle nicht bloß privates Empfinden bleiben, sondern Folgen nach sich ziehen, die über die Beteiligten hinausreichen. Die Rückblendenstruktur – Paris in der Gegenwart, Südfrankreich als Erinnerung – deutet an, dass die eigentliche Geschichte nicht im Moment, sondern in ihrer Nachwirkung erzählt wird. Cecile steht dabei im Zentrum eines Figurendreiecks, in dem eine Tochter, ein Vater und dessen frühere Liebe aufeinandertreffen: eine Konstellation, die Eifersucht, Besitzanspruch und die Angst vor Veränderung durchspielt, ohne dass eine der Figuren eindeutig schuldig oder unschuldig bleibt. Dass die Handlung von einer jungen Frau ausgeht, die ihre gewohnte Freiheit gefährdet sieht, verschiebt den Blick weg von der klassischen Dreieicksbeziehung zwischen Erwachsenen hin zu einer Geschichte über das Erwachsenwerden und dessen Preis.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer noch begrenzten Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen ließe. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1958 und heute liegen mehrere Jahrzehnte, in denen sich das Genre des Beziehungsdramas deutlich gewandelt hat – Themen wie Eifersucht, familiäre Bindung und die Zerbrechlichkeit erwachsener Beziehungen bleiben davon jedoch unberührt. Innerhalb des Genres steht der Titel für eine Erzählweise, die auf psychologische Zuspitzung statt auf äußere Ereignisse setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Deborah Kerr als Anne Larson
- David Niven als Raymond
- Jean Seberg als Cecile
- Mylène Demongeot als Elsa
- Geoffrey Horne als Philippe
- Juliette Gréco als Juliette Greco
- Walter Chiari als Pablo
- Martita Hunt als Philippe's Mother
- Roland Culver als Mr. Lombard
- Jean Kent als Mrs. Helen Lombard
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Verfügbarkeit
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